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Ein UNESCO-Biosphärengebiet im Südschwarzwald?

von Dirk Kron | 23. Dezember 2014

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Die einen wollen, die zweiten warten, die dritten warnen:

die Idee zur Einrichtung eines Biosphärengebiets Süd-schwarzwald ist heiß umstritten Seit fast fünf Jahren wird im Südschwarzwald das Thema UNESCO-Biosphärengebiet diskutiert. Einige Gemeinden sind dafür, andere dagegen, es gibt vehemente Kritiker und leidenschaftliche Befürworter.

Für die einen bietet das Biosphärengebiet neue Möglichkeiten zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur, der Stärkung der bäuerlichen Landwirtschaft und der Identität der Region. Und sie sehen neue Realisierungsmöglichkeiten für gute Ideen. Anderen genügt der Naturpark Südschwarzwald, sie befürchten neue Restriktionen und Einschränkungen in Ihren Entwicklungsmöglichkeiten.

Das Regierungspräsidium Freiburg wird Ende 2014 für die Region fachlich zu entscheiden haben, ob die Bedingungen für eine erfolgreiche Bewerbung des Südschwarzwaldes bei der UNESCO gegeben sind.
Hierfür ist die Gesamtfläche ebenso entscheidend, wie die Wertigkeit und der räumliche  Umgriff des Gebietes.

In einer von suedlicht konzipierten und moderierten Dialogveranstaltung bestand für alle Interessierten aus der Region aus Politik, Landwirtschaft, Naturschutz, Tourismus, Wirtschaft 17. Oktober 2014 in Höchenschwand nochmals Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gemeinsam wurden von Skeptikern und Befürworten Vor- und Nachteile abgewogen und konkrete Ideen entwickelt, die die Zukunft von Mensch und Natur im Südschwarzwald sichern können.

Im Nachgang der Veranstaltung deutet sich nochmals Bewegung in verschiedenen Gemeinderäten an. Das Regierungspräsidium ist sich gegen Jahresende sicher, dass ausreichend Fläche in der Suchkulisse zustande kommt, um das Projekt weiterzuführen. Für den zuständigen Mitarbeiter Walter Krögner steht fest, „dass die Dilaogwerkstatt ein wichtiger Schritt in diesem Prozess war. Vielleicht hätten wir diese auch schon früher durchführen sollen“.

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