Qualität in der KITA. Moderation einer Fachtagung im Konzerthaus Freiburg.

von Dirk Kron | 1. Juli 2016

Auf Einladung der Vereinigung Freiburger Sozialarbeit moderierte suedlicht in der Besetzung Dirk Kron und Bea Waltenberger eine Fachtagung zum Thema Qualität in der Kita. Namhafte Referenten aus Wissenschaft, Forschung, Administration und Politik ging es um die Frage, was Qualität ausmacht und ob wachsende Qualitätsansprüche mit dem Tempo des KITA-Ausbaus hinterher kommen.

Die Moderation setzte zum Brainstorming mit rund 250 Erzieherinnen und Erziehern das Format „Brainstormbox“ ein. Die beschriftbare Box war gefüllt mit einer kreativen Arbeitsanleitung, mehrfarbigen Stiften und schoko-ummantelte Espressobohnen und half aktiv das Mittagsloch zu überwinden. Am Nachmittag spielten die Boxen im Rahmen der abschliessenden Podiumsdiskussion eine zentrale Rolle.

Für die Badische Zeitung (Ausgabe vom 14. Juni) fasste Marlene Resch die Tagung zusammen:

Fachkräftemangel, zu große Gruppen und zu wenig Zeit zur Vor- und Nachbereitung: Die Rahmenbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher sind problematisch. Wie kann da Qualität sichergestellt werden? Auf einer Fachtagung in Freiburg wird nach Antworten gesucht. Den ganzen Beitrag lesen »

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Perspektivplan Freiburg – es geht in Richtung Zielgerade.

von Dirk Kron | 10. Juni 2016

perspektivplan-freiburg-logo22Mit einer Doppelveranstaltung biegt der Perspektivplan Freiburg im Mai auf die Zielgerade ein. Im Workshop mit 50 Schlüsselpersonen werden die sieben Werkszeuge des Perspektivplans „getestet“. In der öffentlichen Veranstaltung wird der Perspektivplan vorgestellt und in Dialogboxen diskutiert.

Workshop mit Schlüsselpersonen war als Plausibilitäts-Parcour aufgebaut. In kleinen Gruppen konnten die Teilnehmenden die sieben Werkzeuge des Perspektivplans anhand von Testgebieten unter die Lupe nehmen. Sie wurden begleitet von jeweils einen Mitarbeitenden des Stadtplanungsamtes, der die Rolle als Scout inne hatte.

Das Testgebiet Südliches Landwasser wurde beim Werkzeug Atlas gestartet und ging dann zu den Entwicklungsbereichen und den Strategien, anschließend zu den Freiburger Dichten, den Gebietstypologien und endete zuletzt beim Raumbild. Abschließendes Fazit dieser Gruppe: es lässt sich mit allen Werkzeugen gut arbeiten. Schwierigkeiten bestehen noch mit dem Raumbild. Es werden teilweise Überschneidungen zwischen den Werkzeugen gesehen, aber nicht als störend wahrgenommen

Der Workshop brachte erneut wichtige Hinweise für die Planenden und zeigte auf , wo noch nachgebessert werden muss. Insgesamt wurde der Perspektivplan in der entstandenen Form als systematisches Werkzeug als hilfreicher empfunden als wenn er ein klassisches Kartenwerk geworden wäre.
Die fünfte öffentliche Veranstaltung fand am darauffolgenden Tag statt und informierte die interessierte Bürgerschaft über den Prozesstand. In einer dialogisch konzipierten Gesprächsform stellten die externen Planer die Werkszeuge des Perspektivplans allgemeinverständlich und sehr nachvollziehbar vor. In der Dialogphase fiel auf, dass in direkten Gesprächen eine meinst sehr positive Rückmeldungen gegeben wurden. Die schriftlichen Feedbackfelder nutzen vor allem kritische Stimmen um ihre Anmerkungen loszuwerden. Von zentraler Bedeutung war für die Bürger, dass Freiraumentwicklung bei der baulichen Entwicklung stets mitgedacht werde und auch soziale Fragen im Planungsfokus stehen sollten.

Auf der städtischen Projekt-Website ist eine beispielhafte Videogalerie zusammen gestellt.  Auch das  Video zur fünften öffentlichen Veranstaltung findet sich dort.

 

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Erfolgsprojekt KA-NORD

von Lena Hummel | 2. Mai 2016

Der Beteiligungsprozess zum Wettbewerb „Zukunft Nord“ in Karlsruhe, der von Beginn an durch suedlicht begleitet wurde, fand im April 2016 seinen Abschluss. Gestartet wurde die Öffentlichkeitsbeteiligung mit einem öffentlichen Workshop am 5. November 2014, indem die Teilnehmenden ihre Qualitätskriterien für die Gestaltung des Gebietes formulierten. Diese sind dann als „Botschaften an die Planenden“ in den Auslobungstext des städtebaulichen Wettbewerbs eingeflossen. Im Juli 2015 wurde der erste Preisträger ausgewählt und seine Arbeiten öffentlich präsentiert. Diese konnten anschließend online kommentiert werden. Im November letzten Jahres haben interessierte Bürger und Bürgerinnen einen Abend lang intensiv mit den Planungsteams der Siegerbüros und der Stadtverwaltung Anregungen für vier räumlich abgrenzte Bereiche abgegeben. Entlang der bearbeiteten Bereiche:

  1. Quartiersplatz gestalten
  2. Parkfenster – die grünen Finger im Quartier
  3. Schule und NCO Club – Freiraum gestalten
  4. Wegeführung der Erzbergerstraße

…stellte das Planungsbüro Machleidt + sinai aus Berlin den finalen Entwurf sehr anschaulich vor.

Das Besondere an dieser Abschlussveranstaltung – die wir gerne „Bilanzveranstaltung“ nennen – war, dass die Planer transparent darstellten, welche Ideen der Bürgerwerkstatt vom November 2015 Eingang gefunden haben bzw. begründeten, welche wiederrum nicht weiter verfolgt werden konnten.

Die Aufgabe von suedlicht, vertreten durch Dr. Chrstine Grüger und Lena Hummel war an diesem Abend durch die Veranstaltung zu führen, Rückfragen aus dem Plenum zu moderieren und Feedback aus der Bürgerschaft zum Prozess einzuholen.

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Planungswerkstatt in Grenzach-Wyhlen

von Lena Hummel | 13. März 2016

Als Abschluss und inhaltliche Bündelung der Bürgerbeteiligung zum Thema „Neue Mitte Wyhlen“ fand am 3. März 2016 in Wyhlen eine Planungswerkstatt statt, die durch Dr. Christine Grüger und Lena Hummel vom suedlicht Team moderiert wurde. Ziel der Planungswerkstatt war es, im Bürgerdialog konkrete Ideen zu entwickeln um die Aufenthaltsqualität in Wyhlen zu erhöhen, den Ortskern zu revitalisieren und Qualitäten einer neuen Mitte zu definieren.

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Begleitet durch den Bürgermeister der Gemeinde Grenzach-Wyhlen, Dr. Tobias Benz, und die Fachexperten Frau Britz (Stadtbau Lörrach), Dr. Acocella (Büro für Stadt- und Regionalentiwcklung) und Herrn Sänger (Rapp Regioplan) durfte konkret an Plänen gearbeitet und entworfen werden. Das Zusammenspiel aus Alltagskenntnis aus der Bürgerschaft und fachlicher Expertise hat sich für diese Planungswerkstatt erneut als bewährter methodischer Ansatz erwiesen, da Fragen direkt vor Ort geklärt, Einwände vorgebracht und gemeinsam nach Lösungen gerungen werden konnte.

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Bürgerdialog mit Winfried Kretschmann in Staufen

von Dirk Kron | 25. Februar 2016

Kreisch und DirkFür ein volles Haus sorgte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 19. Februar beim Bürgerdialog in Staufen. Mehr als 600 Bürgerinnen und Bürger aus dem Münstertal und dem Markgräfler Land waren gekommen. Das Staufener Brass Kollektiv heizte musikalisch ein bevor das Gespräch mit Winfried Kretschmann beginnen konnte. Das Format: nach einem Kurzimpuls des Ministerpräsidenten stieg die Moderation in das 40 minütge Gespräch ein. Das Publikum hatte die Möglichkeit mit notierten Fragen das Gespräch mit zu steuern. Organisiert hatte den Bürgerdialog  Bärbl Mielich.

Die Badische Zeitung vom 20. Februar schrieb: „Das Publikum durfte seine Fragen auf vorbereiteten Zetteln notieren, die Moderator Kron im Anschluss an Kretschmanns Kurzvortrag zückt. „Stehen Sie für die Kanzlerkandidatur zur Verfügung?“, will ein Bürger wissen. Die Antwort ist knapp und kommt schnell: „Nein.“ Und damit geht’s gleich zur nächsten Frage weiter. „Warum lassen Sie eine Verschlechterung der Bildungspolitik zu?“ Man habe den Weg nicht so weitergehen können wie bisher, meint Kretschmann. Wichtig sei die individuelle Förderung der Schüler. Er setze auf moderate Reformen. „Wir wollen mit den Kindern nicht experimentieren.“ Die nächste Frage betrifft die Abschaltung des Atomkraftwerks in Fessenheim. „Wir machen bei jeder Gelegenheit Druck in Frankreich.“ Weiter geht’s mit der Rheintalbahn. „Das Bauen von Schienen ist Aufgabe des Bundes und der Bahn. Der Landeshaushalt ist dafür nicht gemacht“, sagt Kretschmann. Eine andere Frage dreht sich um Perspektiven für kleinbäuerliche Familienbetriebe. „Wir müssen die Vermarktung regionaler Produkte forcieren.“ Landwirte bräuchten weitere Standbeine, wie den Tourismus.“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann war um keine Antwort verlegen, zeigte sich mal nachdenklich-philosophisch, dann wieder konkret und deutlich. Insbesondere bei strittigen Themen bezog er klar Stellung. Seine Art das Gegenüber wertschätzend anzuerkennen, aber durchaus auch zu widersprechen, wenn er anderer Auffassung ist, kam beim Publikum sichtbar an. Großer Beifall am Ende.

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Call for Projects der Stadtbauwelt

von Dirk Kron | 21. November 2015

suedlicht wurde von Partnern aus dem Projekt „Perspektivplan Freiburg“ zur Mitwirkung zum Call for Projects der Stadtbauwelt  eingeladen.

Es geht hierbei um konkrete Beiträge zum  konstruktiven Umgang mit der Herausforderung einer hochdynamischen Zuwanderung auf kommunaler Ebene. Wir zitieren aus unserem Beitragstext, der die Rolle der Planungskommunikation in diesem Prozess beleuchtet:

„Eine komplexe Situation hinterlegt mit extremer Dynamik erfordert eine entsprechende Haltung und zirkuläre Prozesse, die dieser gerecht werden. Ohne dialogisches Prinzip kann dies nicht funktionieren. Transparenz, Klarheit und definierte Lernschleifen zwischen den  Akteuren der Stadtgesellschaft sind wesentliche Gelingensbedingungen. Wenn -wie in klassischen Einwanderungsländern- community building als integriertes Leitmotiv in Planungsprozess, Architekturgestaltung, Freiraumqualifizierung und Sozialraumentwicklung  dient, kann diese Aufgabe nicht nur gelingen sondern zu einem neuen Mehrwert für Stadt und Gesellschaft führen. Transformation ist ein Wesensmerkmal von Stadt. Ein Prozess, der permanent und in mehrfacher Gleichzeitigkeit stattfindet. Planungskommunikation hat dabei die Aufgabe Wandlung und Veränderung besprechbar zu machen. Und eine gemeinwohlorientierte Perspektive herauszufiltern. „

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nous sommes unis. Veranstaltungshinweis.

von Dirk Kron | 17. November 2015

nous sommes unis

Kurz nach den Anschlägen von Paris bekommt die Veranstaltung mit dem Titel „Jugend und Salafismus“ am 24. November 2015 in Freiburg eine ganz besondere  Note. Es geht um Prävention und den Umgang mit einer „neuen“ Herausforderung. Die Veranstaltung wurde  im Sommer vorbereitet von einer  Arbeitsgruppe bestehend aus Stadtverwaltung Freiburg,  Polizeipräsidium Freiburg,  Staatliches Schulamt Freiburg, Deutsches Rotes Kreuz Freiburg,  Informationszentrum 3. Welt,  SOS Kinderdörfer Schwarzwald sowie dem Regierungspräsidium Freiburg. suedlicht hat dabei prozessberatend mitgewirkt und wird die Moderation der Veranstaltung übernehmen.
Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Schirmherrschaft haben die Bildungsbürgermeisterin Gerda Stuchlik sowie Sozial- und Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach übernommen. Das Eröffnungsreferat hält Dr. Benno Köpfer. Die Veranstaltung, die in vier handlungsanleitenden Foren mündet, wird moderiert von Dirk Kron.

Den Flyer finden Sie hier.
Anmeldungen sind möglich unter Gerhard.Rueffer@stadt.freiburg.de

#nous sommes unis

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PT Tagung „Von der Einfalt zur Vielfalt“. Zu Gast bei Klaus Selle in Aachen

von Dirk Kron | 17. November 2015

Grüger und Selle

Stadtentwicklung ist ein Prozess, an dem viele Akteure beteiligt sind. Wer handlungsfähig werden will, muss zwischen diesen Akteuren Verbindungen herstellen und mit vielen kommunizieren. In der aktuellen Diskussion wird vor allem die Kommunikation mit den Öffentlichkeiten betrachtet. Wir möchten den Blick aber (wieder) weiten und das Spektrum aller Akteure in den Blick nehmen. Nur so lassen sich auch die kommunikativen Herausforderungen identifizieren, die wirklich über Erfolg oder Scheitern von Plänen und Projekten entscheiden. Mit der PT-Tagung 2015 wird daher gefragt, wie man in und zwischen der Vielfalt verschiedenster Akteure handlungsfähig wird. Und: Was daraus für die Kommunikation im Alltag der Stadtplanung und -entwicklung folgt (aus dem Einladungstext).

Bei der diesjährigen PT Tagung in Aachen war Christine Grüger als Berichterstatterin unterwegs und nahm an der abschließenden von Prof. Klaus Selle moderierten Schlussrunde teil. Was dann passierte war spannend. Nnach einem langen, intensiven Konferenztag kam gegen Ende, wenn die meisten Tagungen in den „Gähnmodus“ überzugehen drohen, nochmal  Spannung auf. Eine 360 Grad – Reflektion mit den BerichterstatterInnen des Tages wurde zum Feuerwerk an  Erkenntnissen, Hinweisen Fragestellungen zum Mitnehmen. Charmant und zielsicher moderiert von Klaus Selle brachte die Runde das Wichtige auf den Punkt. Perfekt!

Mehr zur Tagung finden Sie auf der website der RWTH Aachen.

Von der Einfalt zur Vielfalt.
Zwischen und mit vielen Akteuren Stadtentwicklung gestalten.
Termin:05. November 2015 von 10.00 – 18:15 Uhr Ort:Technologiezentrum Aachen,

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Biberach sucht seine Zukunft

von Christine Grüger | 30. Oktober 2015

 

Wie soll sich Biberach an der Riss bis 2030 weiterentwickeln?

 

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(Photo: Gerd Mägerle)

Bereits 2005 hat die Stadt Biberach Leitlinien im eines Stadtentwicklungskonzept (Stek) erarbeitet. Diese standen nun auf dem Prüfstand. Prämiere dabei war, das die Bürger und Bürgerinnen im Rahmen einer „Bürgerwerkstatt“ die Möglichkeit erhielten, eigene Ideen zu formulieren und die Ziele zu überprüfen. Rund 60 Bürger machten am Freitag und Samstag davon Gebrauch.

Sei die Entwicklung des Stek 2005 eine Sache zwischen Stadtverwaltung und Gemeinderat gewesen, wolle man jetzt die Bürger stärker einbeziehen, sagte Oberbürgermeister Norbert Zeidler zur Eröffnung der Bürgerwerkstatt am Samstagmorgen. „Wir möchten von Ihnen wissen: Was gefällt Ihnen an Biberach und was nicht?“.

Das Stek habe die Aufgabe, die räumlich-funktionale Entwicklung der Stadt vor dem Hintergrund globaler, regionaler und lokaler Rahmenbedingungen und Trends zu beschreiben, so Baubürgermeister Christian Kuhlmann Daher sind im Konzept Zielformulierungen enthalten, aber noch keine konkreten Maßnahmen, wie diese Ziele erreicht werden können.

Mitarbeit aus den Einzelnen Fachämtern der Stadtverwaltung stellten die verschiedenen thematischen Leitpläne des STEK vor: von der Innenstadt, Versorgung und Handel, Wohnen, Bildung und Betreuung, Arbeiten und Gewerbe, Verkehr, Umwelt und Freiraum. „Biberach hat im Bundesvergleich einen stark überdurchschnittlich positive demographische wie auch wirtschaftliche Entwicklung“, sagte Baubürgermeister Christian Kuhlmann. Diesen Aspekten muß im STEK Rechnung getragen werden.

 

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Deutscher Städtebaupreis 2014 „Neue Wege in der Stadt“

von Christine Grüger | 20. August 2015

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(Christine Grüger im Gespräch mit der Jury Vorsitzenden Rena Wandel-Höfer; Foto: Jürgen Schreiner, Darmstadt)

Wenn Feuerwehrleute Feuerwehrleute auszeichnen, dann interessiert das in erster Linie Feuerwehrleute“. So ähnlich ist das wohl auch, mit den meisten Preisen, die in unserer Branche der Stadtplanung und des Städtebaus vergeben werden: da gibt es relativ viele Preise, wie z.B. Denkmalschutzpreis, den Verkehrspreis, Architekturpreis, Bauherrenpreis und diverse lokale Architekturpreise – wie z.B. in Freiburg den Hugo-Häring Preis.

Diese Preisvergaben finden meist öffentlichwirksam statt, werden nett gefeiert und es ist immer ein Treffen der Szene. Abgesehen davon verpufft manchmal auch viel. Wer kennt heute noch die Namen der Preisträger vom Vorjahr?!

Es gibt aber auch etliche Preise, bei denen es in erster Linie tatsächlich um die Auszeichnung besonderer Leistungen geht, um Ideenreichtum, um Qualität und in einer langen Tradition stehend. Diese werden mit besonderer Sorgfalt verliehen.

Ein solcher Preis stellt der deutsche Städtebaupreis dar. Seit 10 Jahren wird dieser Preis in Kooperation mit der DASL und Wüstenrot Stiftung verliehen. Seit 2004 im zweijährlichen Rhythmus. Suedlicht durfte erstmalig die Moderation der Preisverleihung übernehmen.

Nun ist eine wundervolle Publikation zum rahmengebenden Symposium und zur Preisverleihung erschienen.

Dokumentation zum Deutschen Städtebaupreis 2014

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