« | Home | »

res:publica – Bürgerinnen und Bürger als Akteure der Stadtentwicklung

von Dirk Kron | 10. Juli 2011

Die diesjährige Tagung des Lehrstuhls für  Planungstheorie und Stadtentwicklung unter Leitung  von Klaus Selle fand am 7. Juli im prall gefüllten  Technologiezentrum in Aachen statt. Christine Grüger  und ich waren beide als Mitwirkende  eingeladen worden. Während Christine Grüger als  Berichterstatterin für die Schlußrunde wichtige  Erkenntnisse über den Tag hinweg auflesen sollte, war  meine Rolle die des Moderators der Arbeitsgruppe (1)
“ Poltisch mitwirken“ am Nachmittag.

Der Vormittag begann mit einem brillianten Einstieg durch  Klaus Selle. In seiner medial unterlegten Einführung Stadtentwicklung als „res publica“ – Utopie oder Alltag? spannte er das Thema der Bürgergesellschaft historisch auf und entführte das fachkundige Publikum in die Toscana des 14. Jahrhunderts. Um der Bürgergesellschaft und ihren Regeln für „buon governo“ auf die Spur zu kommen geleitete Klaus Selle seine Zuhöhrer nach Siena in den Palazzo Publicco hin zu einer Bildbetrachtung der vierzehn Meter  langen Fresken über die „Wirkungen der guten Regierung auf die Stadt“.

Wer in den höhrenswerten Beitrag hineinhören möchte, kann das gerne hier tun.

Der Nachmittag stand im Zeichen von Workshops zu den Rollen des Bürgers, den Herausforderungen und Ideen, wie Bürgerinnen und Bürger „wirkungsvoll mitwirken“ können an der Entwicklung ihrer jeweiligen Stadt. Der ausführliche Tagungsbericht wird demnächst auf der Plattform „Planen neu denken“ des Lehrstuhls für Planungstheorie und Stadtentwicklung der RTWH Aachen mitsamt einem Beitrag von Dirk Kron abrufbar sein.

Topics: Allgemein | Keine Kommentare »

Einen Kommentar schreiben