« | Home | »

Tatort Klima. Spannend. Wie moderiere ich einen „echten“ Kommissar?

von Dirk Kron | 13. Februar 2012


200 Familien aktiv fürs Klima. So lautet ein spannendes Projekt der Stadt Freiburg in Kooperation mit der Partnerstadt Besancon. Dieses Projekt unter dem Titel „Nachhaltigkeit zum selber machen“ wurde von mir ein Stück weit mitentwickelt und ich begleitete es weiterhin moderierend.

Zur Projekthalbzeit war prominenter Besuch eingeladen. Tritt Mario Kopper und Lena Odenthal vor die Kameras, befinden wir uns bekanntlich im Ludwigshafener Tatort. Kommt Andreas Hoppe in Begleitung von Jaqueline Roussety zum Lesen auf die Bühne des historischen Kaufhauses am Münsterplatz, dann geht es um ein Buch des Tatort-Kommissars. Der Titel: „Allein unter Gurken“.

Darin erzählt Andreas Hoppe alias Mario Kopper von seinen „abenteuerlichen Versuch, sich regional zu ernähren„. Jaqueline Roussety hat in amüsant-flottem Stil aufgeschrieben was Italo-Kopper in seinem Brandenburgischen Dorf beim selbstversorgenden Versuch, von dem zu leben, was nicht mehr als 100 Kilometer auf dem Buckel hat, erlebt und erlernt.

Was der prominente Gast ein Jahr lang ausprobiert hat, haben 9 Freiburger Familien aus dem gesamten Stadtgebiet eine Woche versucht, unter der verschärften Bedingung einer 50 km-Regel. Über ihre Erfahrungen dabei tauschten sich nach der Lesung in einer kurzweiligen Gesprächsrunde die beiden Promis und zwei der Familien aus. Die Ernsthaftigkeit mit der Hoppe und Roussety sich mit den Themen Regionale Ernährung, Fleischproduktion und Klimaschutz auseinandergesetzt haben wurde spürbar. Aber auch die Portion Humor und Selbstabstand, die es braucht, wenn man durch eigenes Erleben und Recherchen zum Buch gegenüber stehen.

Mehr zur Veranstaltung lesen Sie  in einem Bericht der Badischen Zeitung.

Fotos: copyright Barbara Schwanhäuser/Albert Schmidt zerofoto

Topics: Allgemein | Keine Kommentare »

Einen Kommentar schreiben