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Zweimal Berlin: Kommunen nach Rio plus 20

von Dirk Kron | 14. Mai 2013

Berlin war eine Reise wert: einmal im Februar, das zweite mal Anfang Mai. Der Ort: das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (innoZ), direkt neben dem Gasometer gelegen. Beides durchaus beeindruckende Veranstaltungsgebäude, das letztere Dank Günther Jauchs Talkrunde bundesweit bekannt.
Und was war der Anlass? Ein Projekt des Umweltbundesamtes zur kommunalen Nachhaltigkeitsarbeit in Deutschland nach der Konferenz von Rio im vergangenen Jahr. Unser Partner dabei: ICLEI – Local Governernments for Sustainability.

Kamen die Teilnehmenden beim ersten Workshop im kalten Februar aus Institutionen, aus Wissenschaft und Spitzenverbänden bot der zweite Workshop am 7. Mai Gelegenheit für Mitarbeitende und Fachleute aus Kommunen die eigene Arbeit zu reflektieren, die Ergebnisse des ersten Workshops einem „Reality-Check“ zu unterziehen und künftige Herausforderungen zu analysieren.

Ziel der Workshops war es über die Ergebnisse (oder auch Nichtergebnisse) der Rio plus 20 Konferenz zu beraten, die ICLEI in Thesenform aufbereitet hatte. Dies war vor allem  Schwerpunkt des ersten Workshops, mit Teilnehmenden, von denen viele selbst in Rio dabei gewesen sind. Hatten wir im Februar mit Teilen der kreativen Disneymethode gearbeitet so stand der zweite Workshop im Zeichen von „Mutmachern“ und „Frustschützern“. Beides galt es Herauszufiltern mit Blick auf die künftige kommunale Nachhaltigkeitsarbeit in Deutschland.

Am Ende standen in beiden Workshops Empfehlungen, die von ICLEI nun aufbereitet und zu einem UBA-Leitfaden verdichtet und ergänzt werden.

Schön war es bereits kurze Zeit nach der Veranstaltung positives Feedback aus Teilnehmerkreisen zu erhalten. Darunter diese Mail:

„Die Veranstaltung in Berlin fand ich sehr gelungen. Ich war selten auf einem Workshop, bei dem in solch kurzer Zeit so intensiv gearbeitet und so umfangreiche Ergebnisse erzielt wurden. Ein Kompliment an die Organisatoren und die Moderation. Für mich hat sich der weite Weg nach Berlin sehr gelohnt!“

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