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2011: Viel vor, viel dahinter.

von Dirk Kron | 4. Februar 2011

„Viel vor, viel dahinter„. Diesen Satz liest, wer bei der Einfahrt nach Karlsruhe das übergroße Stadtschild aus der Zeit der Kulturhauptstadt-Bewerbung nicht übersieht.

„Viel vor…“, das scheint auch das Jahresmotto 2011 für uns zu sein. Gleich in den ersten Januarwochen haben wir im Auftrag eines Landes-Innenministeriums eine Expertise zum Thema Partizipation bei Großprojekten erstellt.

Und bereits am 22. Januar fand im Auftrag der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz das zweite Bürgerforum zur trinationalen Metropolregion am Oberrhein in Karlsruhe (siehe oben!) statt. Erst im Dezember 2010 war die „TMO“ bei einem Festakt im Burdahaus in Offenburg feierlich begründet worden. Die durchweg positiven Reaktionen auf das zweite „rendez-vous régional“ in Presseartikeln und Zuschriften freuen uns. Das Anmeldeverfahren und die Moderation des Marktplatzes lag bei unserer Kollegin Corina Bastian in guten Händen. Die Moderation erfolgte zweisprachig in Zusammenarbeit mit Christine Ziegler von unserem Schweizer Partnerbüro interact aus Basel. Mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe hatten wir einen engagierten und zuverlässigen Logistikpartner vor Ort.


In Sachen Bildung war Dirk Kron in der letzten Januarwoche in Nitra, Slovakei unterwegs. Er hat dort für das Primas-Projekt (Promoting Inquiry Based Learning in Mathematics and Sciences, www.primas-project.eu) als Berater, Moderator und Evaluator gearbeitet. Primas ist ein angewandtes Wissenschaftsprojekt der EU im 7. Forschungsrahmenprogramm mit Teilnehmenden aus 12 Ländern und einer Laufzeit bis 2013 . Ein Höhepunkt des Meetings war das Worldcafé zur Klärung der Frage „What is our common understanding on IBL (Inquiry Based Learning)?“

Weitere Veranstaltungen im Bereich Bildung stehen vor der Tür: Anfang Februar moderieren wir im Auftrag von LEIF (Lernen erleben in Freiburg) ein großes Forum für Lehrer/innen und Erzieher/innen zum Thema „Freiburger Forschungsräume“. Wir erwarten bis zu 300 Teilnehmende. Am 23. Februar gilt es dann das zweite Netzwerktreffen Bildung und Migration zu moderieren und die Energie der ersten Grossgruppenveranstaltung vom vergangenen Herbst weiterzuentwickeln. Die Prozessberatung hierfür läuft auf Hochtouren.

Dr. Christine Grüger hat derweil das Thema Integrierte Stadtentwicklung fest im Blick. Die nächsten Schritte im Stadtentwicklungsprozess „Zukunftsweg Filderstadt“ sind die verwaltungsinterne Bearbeitung der Impulse aus der Stadtkonferenz vom vergangenen November. Zudem bereitet sie einen strategischen Workshop mit dem Gemeinderat im April vor.

Im Team mit Angela Lüchtrath feilen wir aktuell am Ablaufplan für die zweite Bürgerwerkstatt Konversion, bei der es am 11. und 12. Februar darum geht, Qualitätskriterien und Gestaltungsziele für die Lincoln Siedlung und die Cambrai-Fritsch-Kaserne in Darmstadt zu erarbeiten. An zwei Tagen erwarten wir zur Planungswerkstatt 200 Teilnehmende.

Zudem hatten wir diese Woche Besuch eines vierköpfigen Teams des Stadtplanungsamtes Reutlingen: Ziel war es einen strukturellen Fahrplan („roter Faden“) für die verschiedenen Partizipationsprozesse in der Stadt im Jahr 2011 zu entwickeln.

Organisationsentwicklung steht über zwei weiteren Projekten, die derzeit starten beziehungsweise in wichtige Phasen eintreten. Gemeinsam mit unserer Partnerin Gisela Beck arbeitet Dirk Kron seit letztem Herbst in einem Hamburger Unternehmen an einem Change-Prozess. Und noch im Februar startet die Begleitung eines Organisationsentwicklungsprozesses am Bodensee in Konstanz.

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