Stadtentwicklungsprozesse in Coronazeiten: webinare gestartet

von Christine Grüger | 26. Mai 2020

Inwieweit verändert die Coronakrise die
Stadtentwicklungsprozesse: weniger schnell, weniger komplex, gar gestoppt? Diese Fragen diskutieren im Rahmen einer Webinarreihe des vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung – Dr. Christine Grüger und Dr. Fee Thissen mit Expert*innen aus der Stadtverwaltung. Welche Herausforderungen kommen auf die Kommunen zu? Welche Prozesse erhalten eine neue Relevanz? Welche weniger? Wie werden dialogorientierte Prozesse unter den veränderten Bedingungen gestaltet?
Im Auftaktwebinar teilten Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner, Planungsamtsleiterin der Stadt Karlsruhe und Dipl.-Ing. Martin Kurt, Planungsamtleiter der Stadt Ludwigsburg ihre Erfahrungen untereinander und mit den Teilnehmenden aus.
Wesentliche Erkenntnisse aus diesem Gespräch sind: Krisenstäbe werden eingerichtet, um Arbeitsprozesse zu organisieren, drastisch zurückgehende Haushaltsmittel werden die Prioritäten von Themen und Aufgaben verändern; das Spardiktat zwingt zu überlegen, was „lebensnotwendig“ ist und was strategisch zukunftweisend getan werden muss. Die Berichte aus den beiden Städten zeigen auf, wie unterschiedlich die Umgangsarten in den Verwaltungen mit den Herausforderungen sind.
Es war sehr interessant und daher geht’s weiter:

Webinar II: Am 29.5.2020 von 10.30-12.15 Uhr diskutieren wir mit Arne Lorz, Hauptabteilungsleiter Stadtentwicklungsplanung der Stadt München und Isabel Strehle, Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen.
https://www.vhw.de/veranstaltung/weniger-schnell-weniger-komplex-gar-gestoppt-wie-sich-stadtentwicklung-durch-corona-veraendert-am-29-05-2020-in-berlin-wb200607/?keywords=&cHash=53706f9245debe52f07c2380e6339e99

Webinar III: Am 08.06.2020 von 10.30 – 12.15 Uhr diskutieren wir mit Dr. Klaus Selle, NetzwerkStadt und Oliver Märker, zebralog.

Dr. Christine Grüger
suedlicht moderation. Mediation. Planungsdialog
Dr. Fee Thissen
Urbane Transformation. Planung. Entwicklung. Kommunikation.

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Moderationstraining für ICLEI

von Lena Hummel | 11. Februar 2020

Wie gestalte ich die Anfangssituationen von Veranstaltungen?


Wie kann guter Dialog gelingen?


Wie können Vorlagen und Leitfragen die Ergebnis-Qualität positiv beeinflussen?

Es ist bereichernd zwischen dem alltäglichen Arbeiten als Moderatorin und Prozessbegleiterin auch Trainings zu leiten. Die Inhouse-facilitation-Trainings für ICLEI in Freiburg (Dezember/Januar 2020) habe ich wertgeschätzt, um selbst „inne-zu-halten“, theoretische Grundlagen wieder in den Blick zu nehmen, in der Reflektion mit den Teilnehmenden zu lernen – und die Leidenschaft für meinen Beruf zu vermitteln. Dabei gilt es immer wieder einen Rahmen zu schaffen, indem konstruktiver Dialog stattfinden kann.

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Das Feuer großer Gruppen. 2 Trainingstage auf der Comburg

von Dirk Kron | 7. Januar 2020

Großgruppen zu moderieren braucht ein ganz spezielles Handwerkzeug, ausreichend Erfahrung im Umgang mit Gruppen- und Prozessdynamiken und eine ganz besondere Haltung. Über 40 Schulentwickler*innen und Prozessbegleiter*innen aus allen Schularten in Baden-Württemberg waren kurz vor Weihnachten hellwach und nahmen an unserer 2-tägigen Fortbildung zur Arbeit mit großen Gruppen teil. 

Neben der Reflektion der eigenen Rolle, der Bedeutung einer klaren Analyse der Prozessrahmenbedingungen und des Prozessumfeldes und einer seriösen Auftragsklärung stand das praktische Umgehen mit verschiedenen Methoden und Ansätzen aus der Welt der Großgruppenmoderation im Zentrum der Trainingstage. Schnell wurde der hohe Kompetenzgrad der Teilnehmenden sichtbar, so dass wir, Gisela Beck (Nordlicht-Akademie) und Dirk Kron (suedlicht) das Seminar fließend umbauten, und es in Teilen den Charakter einer kollegialen 360 Grad-Beratung annahm. 

Neben der prozessangepassten Modifikation von bekannten Formaten wie Open Space, World Café, Zukunftskonferenz oder Appreciative Inquiriy spielten auch der unterstützende Einsatz digitaler tools in Veranstaltungen wie in der Sicherung der Prozessnachhaltigkeit eine Rolle. Darin erfahrene Teilnehmer waren bereit ihr Wissen einzubringen und mit den KollegInnen zu teilen. So konnten auch wir immer wieder selbst bei den Lernenden sein. Die offizielle Evaluation des Seminars im Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) auf der Comburg in Schwäbisch Hall ergab am Ende gute Noten für beides, das Seminar und das Trainerteam.

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Urbanes Lernen. Morgen

von Dirk Kron | 6. Januar 2020

Urbanes Lernen/Bildungskonferenz in Freiburg

Dr. Anja C. Wagner, unternehmerisch bekannt als frolleinflow, eine kreative Trendsetterin und aktive Bildungsquerulantin (wie sie sich selbstbewusst nennt) war als schillernde Wachrüttlerin zur diesjährigen Bildungskonferenz im Historischen Kaufhaus der Stadt Freiburg geladen. Ihr Suchraum: Digitale und gesellschaftliche Transformation und Bildung im kommunalen Kontext. Das Ergebnis: Irritation, Staunen, Applaus. Bei vielen ein Gefühl, herausgefordert zu sein. „Out of the box“ denken zu dürfen, jenseits der individuellen Komfortzone. Viele Fragen im Raum und die drängende Erkenntnis: gemeinsam Antworten finden zu wollen, bevor andere die Antworten festlegen.

Dem wachen Impuls folgte ein von suedlicht moderiertes Gespräch, welches sich zu einem engagierten Ringen um künftige Wege (und Werte) in die und mit der digitalen kommunalen Gesellschaft und Ihren Lern- und Lebensräumen entwickelte. Ein aufmerksames, perspektivenreiches und immer wieder sehr persönlich geprägtes Gespräch, respektvoll, ehrlich und offen geführt. Der aufweckende Impuls und die nachdenklich Gesprächsrunde sorgten für einen lange nicht enden wollenden Ausklang bei einem Glas Wein.

Die Bildungskonferenz war zugleich Einladung zum Fachtag URBANES LERNEN. MORGEN, der am darauffolgenden Tag im Forum in Merzhausen stattfand. Eine Übersicht Über Workshops, Angebote und Referenten finden sich auf der Projektwebsite www.urbanes-leben.de

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Digitalisierung in Kita und Grundschule – wie macht das Sinn?

von Dirk Kron | 6. Januar 2020

Moderiertes Fachgespräch

Im Rahmen des von der Stabstelle Freiburger Bildungsmanagement veranstalteten Fachtags „Urbanes Lernen. Morgen“ moderierte Dirk Kron (suedlicht) ein Fachgespräch zwischen Mattheo Pfleger, Stellvertretender Leiter Haus der Kinder am Hirzbergund Jeffrey Zainer, Lehrer an der Kopernikus Grundschule Freiburg. Was war das Ergebnis?

Aus Sicht der Entwicklungspsychologie und für eine sorgsame Reifung des Gehirns brauchen Kinder bis zum Ende des Grundschulalters ein reichhaltiges Bündel an sensorischen und motorischen Erfahrungen. Und es braucht Zeit, damit sich diese Erfahrungen vernetzen und „einbahnen“ können. Das breite Spektrum unserer Sinne vom BeGREIFen bis zum Gleichgewichtssinn benötigt vorwiegend reale, analoge und ganzkörperliche Primärerfahrungen, um sich vollständig ausbilden zu können. 

In den ersten Lebensjahren machen Kinder tiefgreifende und grundlegende Erfahrungen im sozialen Miteinander und mit ihren eigenen Emotionen. Diese Entwicklungen geschehen am besten, wenn Kinder eine sichere Bindung zu ihren Bezugspersonen haben und diese in der Lage sind, ihnen ein präsentes, fühlendes und spiegelndes Gegenüber zu sein.

Was müssen wir beachten, so dass durch den Einsatz digitaler Medien in der frühkindlichen Bildung diese basalen Entwicklungsprozesse nicht vernachlässigt werden und wie könnten wir digitale Medien konstruktiv in dieser Lebensphase nutzen?

Im Gespräch wurde deutlich, Digitale Medien sind Teil der Lebenswelt. Es geht nicht darum, sie aus den Lernwelten auszuschließen, sondern gesund mit ihnen umzugehen.

Das bedeutet: es ist zu klären, ab welchem Alter, in welcher Form, wie eingebettet und mit welchem Ziel digitale Medien einen Einsatz finden können oder sollen. Dabei steht das Wohl des Kindes im Mittelpunkt. Die motorische Entwicklung hat Vorrang. Als dosiertes Werkzeug, als praktisches Hilfsmittel können digitale Medien spielerisch und begleitet eingesetzt werden. Ausserdem wichtig: Die Eltern müssen ebenfalls dazu lernen und ihr eigenes Medienverhalten reflektieren. Es braucht Transparenz (was genau machen wir als Pädagogen und warum?) und eine klare Kommunikation zwischen Lehrkräften und Eltern.

Fazit
Das Problem ist nicht das Smartphone, sondern Vernachlässigung: ein Smartphone oder Tablet ist kein Babysitter und kein Kleinkindunterhalter. Als Handwerkzeuge sind digitale Medien Hilfsmittel, mit dem Ziel die eigenen Möglichkeiten zu erweitern (nicht zu ersetzen). Sie bieten dabei viele (sinnvolle) Möglichkeiten. Kinder kennen Smartphones von Ihren Eltern. Sie kopieren deren Verhalten. Daher ist es wichtig, dass Eltern ihre eigene Vorbildfunktion reflektieren. Digitale Medien sollten stets bewusst eingesetzt werden, mit Maß und Mitte. Und im Wissen um die aus der Hirnforschung abgeleiteten Rahmenbedingungen  und somit stets alters- und entwicklungsgerecht.

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Blühende Naturparke

von Dirk Kron | 25. November 2019


„Gemeinsam für einen blühende Vielfalt“, so lautete der Titel der Vernetzungstagung der Arbeitsgemeinschaft der Naturparke in Baden-Württemberg am 20. November 2019. Das Projekt der blühenden Naturparke ist Teil des Sonderprogramms der Landesregierung zur Stärkung der biologischen Vielfalt. Gleich drei Ministerien sind mit Aktionsprogrammen aktiv: das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, das Ministerium für Umwelt, Klima, Energiewirtschaft sowie das Verkehrsministerium. Um dem massiven Rückgang von Insekten zu begegnen werden über die sieben Naturparke im Land Partner gewonnen, um möglichst großflächig artenreiche, standortangepasste blühende Wiesen entstehen zu lassen. Die von suedlicht moderierte Tagung wurde von der Geschäftsstelle des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord vorbereitet, die die Aktionen der Blühenden Naturparke koordiniert. Höhepunkt war eine Dialogplattform aus der heraus strategische Leitlinien für die weitere Zusammenarbeit in Echtzeit und sichtbar für alle auf der Leinwand entstanden.

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Zukunftskonferenz 16.11.2019

von Lena Hummel | 18. November 2019


Wie kann sich bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt „fit für die Zukunft machen“? Im Rahmen des Generationen.Dialogs.Oberwolfach kamen am Samstag 16.11.2019 knapp 50 Vertreter*innen aus 18 Vereinen zusammen. Sie tauschten sich über aktuelle Herausforderungen aus und entwickelten gemeinsam Ideen, wie das Vereinsleben auch in Zukunft attraktiv gestaltet werden kann.

Zwischen März und November 2019 beriet und begleitete Lena Hummel das Projekt (gefördert im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche). Ziel der Gemeinde ist es, das Miteinander in der Gemeinde zu stärken, den Austausch zwischen den Generationen zu intensivieren und durch Engagement die Lebendigkeit der kleinen Schwarzwaldgemeinde im Wolftal auch in Zukunft zu erhalten.

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Jugendbeteiligung in Rottenburg gestartet

von Lena Hummel | 15. November 2019

Hier geht’s zum Videoclip

Es ist soweit: im November 2019 können sich Jugendliche an der Umfrage zur Stadtkonzeption 2030 beteiligen! Und am 10. Januar 2019 wird die Ideen-Werkstatt Jugend stattfinden, die von Lena Hummel und Angela Lüchtrath moderiert wird.

Weitere Infos unter: www.rottenburg.de/jugendbeteiligung



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Fachausschuss für Naturschutzfragen

von Dirk Kron | 4. November 2019

Umweltministerium Baden-Württemberg

Zum Thema Flächeninanspruchnahme in Baden-Württemberg kam im Oktober 2019 Expertinnen und Experten zusammen um sich gemeinsam mit den ständigen Mitgliedern des Fachausschusses für Naturschutzfragen über die aktuelle Entwicklung im Land auszutauschen. Mit Beiträgen des Statistischen Landesamtes zu aktuellen Zahlen, Daten und Fakten, des Wirtschaftsministeriums zu rechtlichen Rahmenbedingungen der Flächeninanspruchnahme und Flächenmanagement sowie kommunaler Erfahrungen mit flächensparender Baupolitik in Tübingen war der Vormittag inhaltlich anspruchsvoll gefüllt. Der Nachmittag war dem Austausch der verschiedenen Perspektiven und einem Zukunftsdialog vorbehalten. Der Fachausschuss für Naturschutzfragen ist ein beratendes Gremium für das Umweltministerium Baden-Württemberg. Konzipiert und moderiert wurde der Workshop durch Dirk Kron (suedlicht).

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Grenzüberschreitender Bürgerdialog am Hochrhein

von Lena Hummel | 4. Juni 2019

Was verbindet die Deutsch-Schweizer Nachbarschaft? Was sehen sie kritisch? Was sind Ideen für das Zusammenleben in Zukunft?

Diesen Fragen wurde am 11. und 25.Mai 2019 bei zwei grenzüberschreitende Bürgerdialogen am Hochrhein nachgespürt. Veranstaltet wurden diese vom Staatsministerium Baden-Württemberg, der Hochrheinkommission und den jeweils teilnehmenden Gemeinden an der Grenze.

Dank des interaktiven Dialogformats entstand eine angeregte Diskussions-Atmosphäre. Die Teilnehmenden haben ihre Fragen und Anregungen eingebracht und konnten diese an Thementischen vertiefen.

Mit Blick auf mittlerweile fünf Bürgerdialoge nehme ich (Lena Hummel) aus Sicht der Moderation mit:

© Sabrine Wolf

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