Call for Projects der Stadtbauwelt

von Dirk Kron | 21. November 2015

suedlicht wurde von Partnern aus dem Projekt “Perspektivplan Freiburg” zur Mitwirkung zum Call for Projects der Stadtbauwelt  eingeladen.

Es geht hierbei um konkrete Beiträge zum  konstruktiven Umgang mit der Herausforderung einer hochdynamischen Zuwanderung auf kommunaler Ebene. Wir zitieren aus unserem Beitragstext, der die Rolle der Planungskommunikation in diesem Prozess beleuchtet:

“Eine komplexe Situation hinterlegt mit extremer Dynamik erfordert eine entsprechende Haltung und zirkuläre Prozesse, die dieser gerecht werden. Ohne dialogisches Prinzip kann dies nicht funktionieren. Transparenz, Klarheit und definierte Lernschleifen zwischen den  Akteuren der Stadtgesellschaft sind wesentliche Gelingensbedingungen. Wenn -wie in klassischen Einwanderungsländern- community building als integriertes Leitmotiv in Planungsprozess, Architekturgestaltung, Freiraumqualifizierung und Sozialraumentwicklung  dient, kann diese Aufgabe nicht nur gelingen sondern zu einem neuen Mehrwert für Stadt und Gesellschaft führen. Transformation ist ein Wesensmerkmal von Stadt. Ein Prozess, der permanent und in mehrfacher Gleichzeitigkeit stattfindet. Planungskommunikation hat dabei die Aufgabe Wandlung und Veränderung besprechbar zu machen. Und eine gemeinwohlorientierte Perspektive herauszufiltern. “

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

nous sommes unis. Veranstaltungshinweis.

von Dirk Kron | 17. November 2015

nous sommes unis

Kurz nach den Anschlägen von Paris bekommt die Veranstaltung mit dem Titel “Jugend und Salafismus” am 24. November 2015 in Freiburg eine ganz besondere  Note. Es geht um Prävention und den Umgang mit einer “neuen” Herausforderung. Die Veranstaltung wurde  im Sommer vorbereitet von einer  Arbeitsgruppe bestehend aus Stadtverwaltung Freiburg,  Polizeipräsidium Freiburg,  Staatliches Schulamt Freiburg, Deutsches Rotes Kreuz Freiburg,  Informationszentrum 3. Welt,  SOS Kinderdörfer Schwarzwald sowie dem Regierungspräsidium Freiburg. suedlicht hat dabei prozessberatend mitgewirkt und wird die Moderation der Veranstaltung übernehmen.
Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Schirmherrschaft haben die Bildungsbürgermeisterin Gerda Stuchlik sowie Sozial- und Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach übernommen. Das Eröffnungsreferat hält Dr. Benno Köpfer. Die Veranstaltung, die in vier handlungsanleitenden Foren mündet, wird moderiert von Dirk Kron.

Den Flyer finden Sie hier.
Anmeldungen sind möglich unter Gerhard.Rueffer@stadt.freiburg.de

#nous sommes unis

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

PT Tagung “Von der Einfalt zur Vielfalt”. Zu Gast bei Klaus Selle in Aachen

von Dirk Kron | 17. November 2015

Grüger und Selle

Stadtentwicklung ist ein Prozess, an dem viele Akteure beteiligt sind. Wer handlungsfähig werden will, muss zwischen diesen Akteuren Verbindungen herstellen und mit vielen kommunizieren. In der aktuellen Diskussion wird vor allem die Kommunikation mit den Öffentlichkeiten betrachtet. Wir möchten den Blick aber (wieder) weiten und das Spektrum aller Akteure in den Blick nehmen. Nur so lassen sich auch die kommunikativen Herausforderungen identifizieren, die wirklich über Erfolg oder Scheitern von Plänen und Projekten entscheiden. Mit der PT-Tagung 2015 wird daher gefragt, wie man in und zwischen der Vielfalt verschiedenster Akteure handlungsfähig wird. Und: Was daraus für die Kommunikation im Alltag der Stadtplanung und -entwicklung folgt (aus dem Einladungstext).

Bei der diesjährigen PT Tagung in Aachen war Christine Grüger als Berichterstatterin unterwegs und nahm an der abschließenden von Prof. Klaus Selle moderierten Schlussrunde teil. Was dann passierte war spannend. Nnach einem langen, intensiven Konferenztag kam gegen Ende, wenn die meisten Tagungen in den “Gähnmodus” überzugehen drohen, nochmal  Spannung auf. Eine 360 Grad – Reflektion mit den BerichterstatterInnen des Tages wurde zum Feuerwerk an  Erkenntnissen, Hinweisen Fragestellungen zum Mitnehmen. Charmant und zielsicher moderiert von Klaus Selle brachte die Runde das Wichtige auf den Punkt. Perfekt!

Mehr zur Tagung finden Sie auf der website der RWTH Aachen.

Von der Einfalt zur Vielfalt.
Zwischen und mit vielen Akteuren Stadtentwicklung gestalten.
Termin:05. November 2015 von 10.00 – 18:15 Uhr Ort:Technologiezentrum Aachen,

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Biberach sucht seine Zukunft

von Christine Grüger | 30. Oktober 2015

 

Wie soll sich Biberach an der Riss bis 2030 weiterentwickeln?

 

2632997_1_mediagalleryDetail_B994348660Z.1_20151025190142_000_GRL3OV542.2-0

(Photo: Gerd Mägerle)

Bereits 2005 hat die Stadt Biberach Leitlinien im eines Stadtentwicklungskonzept (Stek) erarbeitet. Diese standen nun auf dem Prüfstand. Prämiere dabei war, das die Bürger und Bürgerinnen im Rahmen einer „Bürgerwerkstatt“ die Möglichkeit erhielten, eigene Ideen zu formulieren und die Ziele zu überprüfen. Rund 60 Bürger machten am Freitag und Samstag davon Gebrauch.

Sei die Entwicklung des Stek 2005 eine Sache zwischen Stadtverwaltung und Gemeinderat gewesen, wolle man jetzt die Bürger stärker einbeziehen, sagte Oberbürgermeister Norbert Zeidler zur Eröffnung der Bürgerwerkstatt am Samstagmorgen. „Wir möchten von Ihnen wissen: Was gefällt Ihnen an Biberach und was nicht?“.

Das Stek habe die Aufgabe, die räumlich-funktionale Entwicklung der Stadt vor dem Hintergrund globaler, regionaler und lokaler Rahmenbedingungen und Trends zu beschreiben, so Baubürgermeister Christian Kuhlmann Daher sind im Konzept Zielformulierungen enthalten, aber noch keine konkreten Maßnahmen, wie diese Ziele erreicht werden können.

Mitarbeit aus den Einzelnen Fachämtern der Stadtverwaltung stellten die verschiedenen thematischen Leitpläne des STEK vor: von der Innenstadt, Versorgung und Handel, Wohnen, Bildung und Betreuung, Arbeiten und Gewerbe, Verkehr, Umwelt und Freiraum. “Biberach hat im Bundesvergleich einen stark überdurchschnittlich positive demographische wie auch wirtschaftliche Entwicklung”, sagte Baubürgermeister Christian Kuhlmann. Diesen Aspekten muß im STEK Rechnung getragen werden.

 

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Deutscher Städtebaupreis 2014 “Neue Wege in der Stadt”

von Christine Grüger | 20. August 2015

Christine Grüger_1889

(Christine Grüger im Gespräch mit der Jury Vorsitzenden Rena Wandel-Höfer; Foto: Jürgen Schreiner, Darmstadt)

Wenn Feuerwehrleute Feuerwehrleute auszeichnen, dann interessiert das in erster Linie Feuerwehrleute“. So ähnlich ist das wohl auch, mit den meisten Preisen, die in unserer Branche der Stadtplanung und des Städtebaus vergeben werden: da gibt es relativ viele Preise, wie z.B. Denkmalschutzpreis, den Verkehrspreis, Architekturpreis, Bauherrenpreis und diverse lokale Architekturpreise – wie z.B. in Freiburg den Hugo-Häring Preis.

Diese Preisvergaben finden meist öffentlichwirksam statt, werden nett gefeiert und es ist immer ein Treffen der Szene. Abgesehen davon verpufft manchmal auch viel. Wer kennt heute noch die Namen der Preisträger vom Vorjahr?!

Es gibt aber auch etliche Preise, bei denen es in erster Linie tatsächlich um die Auszeichnung besonderer Leistungen geht, um Ideenreichtum, um Qualität und in einer langen Tradition stehend. Diese werden mit besonderer Sorgfalt verliehen.

Ein solcher Preis stellt der deutsche Städtebaupreis dar. Seit 10 Jahren wird dieser Preis in Kooperation mit der DASL und Wüstenrot Stiftung verliehen. Seit 2004 im zweijährlichen Rhythmus. Suedlicht durfte erstmalig die Moderation der Preisverleihung übernehmen.

Nun ist eine wundervolle Publikation zum rahmengebenden Symposium und zur Preisverleihung erschienen.

Dokumentation zum Deutschen Städtebaupreis 2014

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Informations- und Beteiligungsprozess für eine ergänzende Bebauung im Bereich Ehrlichweg, Stuttgart Fasanenhof

von Christine Grüger | 17. August 2015

In Stuttgart ist der Wohnraum knapp!

Stelltafel EW

Die Stadt sucht daher im ganzen Stadtgebiet nach Möglichkeiten zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Dabei soll für jedes Quartier ein angemessenes und vertretbares Maß der Wohndichte gefunden werden. Grundlage dafür ist ein erarbeitetes Dichtemodell für die Gesamtstadt.

Im Bereich des Ehrlichwegs in Stuttgart Fasanenhof sind nach Meinung der Stadtplanung gute Entwicklungspotentiale für eine ergänzende Bebauung vorhanden. Doch welche Dichte ist dort geplant und für die Anwohnerschaft zumutbar?

Diese Frage wurde im Juli 2015 zuerst mit den Anwohnerinnen, den Wohnungsbaugenossenschaften, dem Bezirksbeirat und der Stadtplanung diskutiert. Welche Qualitäten sind wichtig? Was soll in der Planung beachtet werden? Was ist im Ehrlichweg nicht mehr vertretbar?

Fünf Baugenossenschaften haben bereits für die eigenen Flächen erste Planungsideen für eine ergänzende Bebauung entwickelt. Auch städtische Flächen können für eine Bebauung herangezogen werden.

Diese ersten Planungsideen wurden im Rahmen der Anwohner-Informationsveranstaltung sehr kritisch unter die Lupe genommen. Der Verlust von Grünflächen, die Zunahme von parkenden Autos, weitere Lärmimmissionen, Verschattung der Gebäude sind nur einige Bedenken, die vorgebracht wurden. Der örtliche Bürgerverein sammelt bereits gegen eine weitere Bebauung im Ehrlichweg Unterschriften.

Im weiteren Beteiligungsverfahren wird es spannend sein herauszufinden, wie weit die Anwohnerschaft bei einer ergänzenden Bebauung mitgehen würde, um sich angesichts der Nöte auf dem Wohnungsmarkt der Schaffung von Wohnraum für junge Familien nicht zu verschliessen.

Dazu werden wir in Kooperation mit unseren Kolleginnen aus der Mediationsallianz Ute Kinn, GRiPS aus Ettlingen und Claudia Peschen aus Ludwigsburg zwei Planungswerkstätten im Herbst 2015 durchführen.

 

 

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Operation am offenen Herzen: die Umgestaltung der Fußgängerzone in Karlsruhe

von Christine Grüger | 17. August 2015

Das neue Gesicht der Kaiserstrasse

Wie wird die Kaiserstraße nach Umsetzung der Kombilösung gestaltet? Wie ist der Stand der Planung? Welche Materialien kommen zum Einsatz? Um diese und weitere Fragen ging es am Donnerstag, 13. August, von 14 bis 17 Uhr im Pavillon hinter dem Schloss. Die Stadt hatte dazu im Rahmen des vielfältigen Veranstaltungsprogramms zum Jubiläumsgeburtstag 300 Jahre Karlsruhe eingeladen. Und trotz großer Hitze und ungewöhnlichem Termin in den Sommerferien zur Mittagszeit kamen 200 Interessierte zur Informations- und Diskussionsveranstaltung “Das neue Gesicht der Kaiserstraße” mit Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

Nach einer kurzen Information zum Stand der Planung diskutierten unter der Moderation von Christine Grüger Herr Oberbürgermeister Dr. Mentrup, Norbert Käthler (Stadtmarketing), Nicolas Schruff (IHK Karlsruhe), Rolf Apell (Bürgerverein Innenstadt) und Gabriele Calmbach-Hatz (City-Initiative Karlsruhe) über die Bedeutung des Stadtraums Kaiserstraße (Kommerz, Kultur, Kommunikation, Gastronomie, Wohnen und Arbeiten).

Anschließend standen eine weitere Informations- und Rückfrage-Runde auf dem Programm: Dabei ging es um das Gestaltungskonzept (Farbe und Materialität), die Ausstattung (Bäume, Pflanzen, Möblierung), das Lichtkonzept sowie Atmosphäre und ästhetische Qualität.

Darüber hinaus wurde der neu zu gestaltende Grünraum vorgestellt, über mögliche Wasseranlagen und deren Schwierigkeit der Umsetzung auf dem Marktplatz diskutiert.  Materialproben zu den zukünftigen Bodenbelägen wurden ausgelegt. Am interessantesten für die Besucher war aber  die Visualisierungen der zukünftigen Kaiserstrasse, die durch einen interaktiven Spaziergang vermittelte wurde.

Da das Echo auf diese Informationsveranstaltung so groß war, werden die Informationen im Rahmen des Stadtbauforums im Herbst nochmals in einer Veranstaltung gegeben.

http://presse.karlsruhe.de/db/meldungen/22687/kaiserstrae.jpg

Visualisierung zur neuen Kaiserstraße

Details und Download

http://presse.karlsruhe.de/db/meldungen/22688/marktplatz.jpg

Visualisierung zum neuen Marktplatz

Details und Download

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Perspektivplan Freiburg – Gastbeitrag Badische Zeitung

von admin | 28. Juli 2015

logo BZ

Die Badische Zeitung fragte im Rahmen einer aktuellen Serie zum Thema Stadtentwicklung und Wohnungsmarkt einen Gastbeitrag zum Thema Perspektivplan an. Der Meinungsbeitrag ist am 27. Juli 2015 erschienen. Wir dokumentieren hier den Beitrag, den Dirk Kron verfasst hat:

„Wohnst Du schon oder suchst du noch?“ Dieses Motto gilt, seit ich selbst in den Neunziger Jahren nach Freiburg gezogen bin. Und seit aus der Schwarzwaldhauptstadt eine zunehmend bunte Green City geworden ist, passt es umso mehr. Freiburg ist attraktiv. Und Freiburg wächst: 1000 neue Arbeitsplätze pro Jahr, eine positive Geburtenrate, jedes Semester neue Studentengenerationen, von denen nicht wenige der Jobs, der Liebe, der Landschaft wegen hier bleiben.

„Redet ihr noch oder macht ihr endlich?“ Auch dies ein Motto, das nicht wenige mit der Stadt an der Dreisam verbinden. Eine Stadt, die sich selbst als diskursiv versteht, und auch mal spöttisch als „badischer Freistaat der Arbeitskreise und Runden Tische“ beschrieben wird. Während also die einen zunehmend verzweifelt (bezahlbare) Wohnungen suchen, und der Druck auf Stadtplaner wie Politik fast täglich steigt, lädt die Stadtverwaltung -erneut- zum Dialog. Perspektivplan Freiburg lautet dabei die Überschrift. Gemeint ist ein Planwerk, das helfen soll, den Gordischen Knoten in der Stadt zu zerschlagen: Wie und wohin kann Freiburg sich (noch) entwickeln, ohne zum gesichtslosen „Breiburg“ zu werden, wie es Axel Mayer in seinem Meinungsbeitrag in dieser BZ-Reihe als negative Vision beschrieben hat.

Als Moderator und Prozessberater begleite ich diesen Planungs- und Dialogprozess seit acht Monaten. Und ich kann sagen: der Weg ist anstrengend, aber er lohnt sich. Dass die Stadt in der Zwischenzeit auf Pause gestellt sei, und alles verharre, bis der Perspektivplan endlich kommt, ist populistischer Quatsch. Wer auf den Kanonenplatz geht und auf die Stadt schaut, wird Baukräne sehen und Baustellen zuhauf. Die Stadt lebt und entwickelt sich weiter, Tag für Tag. Und ebenso tagtäglich wird hart daran gearbeitet, dieser Entwicklung eine Richtung zu geben.

Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Wirksamkeit von Großgruppenmoderationen

von admin | 25. Juli 2015

Vor fast genau einem Jahr waren Gisela Beck und Dirk Kron für das suedlicht-Team in Sachen  Großgruppenmoderation in einem bedeutenden kommunalen Wohnungsbauunternehmen tätig. Fast die komplette  Frau- und Mannschaft mitsamt Führungsriege und Vorstand des Unternehmens nahm an den beiden Tagen der Zukunftswerkstatt teil. In akribischer  Arbeit war diese gemeinsam mit einem hierarchisch und fachlich querschnittig besetzten Team über mehrere Monate hinweg vorbereitet worden .

Nach Abschluss unserer Tätigkeit ging die weitere Begleitung der identifizierten “Anpackerprojekte” an Prof. Hartmut Walz über,  der bereits seit einigen Jahren im Unternehmen tätig ist und in die Vorbereitung und Durchführung der Zukunftswerkstatt eingebunden war.

Nun erreichten uns folgende Nachrichten von Herrn Prof. Walz , die zeigen, welche kraftvolle Dynamik in Großgruppeninterventionen stecken kann:

“Zirka einen Jahr nach der von Ihnen durchgeführten Zukunftswerkstatt ist meine diesbezügliche Einschätzung besser denn je.  Wir haben aus der Werkstatt  viele Impulse ableiten können (Wunschbriefe, Anpackerprojekte) und diese auch konsequent nachgearbeitet. Natürlich gibt es im Detail jede Menge Widerstände, Probleme, Rückschritte, aber das ist normal…Gleichwohl hat die von Ihnen moderierte Werkstatt  dazu geführt, dass Bewegung in viele Dinge gekommen ist.  Aus Sicht der Unternehmensleitung hat sich die Investition also voll gelohnt und die Werkstatt wird heute als Initialzündung für viele Verbesserungsmaßnahmen erlebt.
Ein dickes Kompliment an Sie und Ihr Team.”

Wir bedanken uns für das Feedback und freuen uns darüber.

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Strategieworkshop des Filderstädter Frauenbeirats: Selbstverständnis, Ziele und Projekte

von Christine Grüger | 22. Juli 2015

Gruppenbild FrauenbeiratEs ist stiller um diese besondere Art eines politischen Gremiums geworden: Frauenbeiräte waren vor zwei Jahrzehnten en vogue. Viele frauenbewegte Mittel- oder Großstädte hatten ein beratendes Gremium eingerichtet, um die Kommunalpolitik in Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit ihres Handelns kritisch begleiten zu lassen.

Im 21. Jahrhundert und unter dem Aspekten des gender mainstream sind einige dieser Gremien scheinbar obsolet geworden.

In Filderstadt gibt es den Frauenbeirat noch – seit genau 25 Jahren. Und dieser soll auch nach Meinung der Beiratsfrauen weiter bestehen. Allerdings haben sich die Rahmenbedingungen für die bisherige Arbeit geändert: ein neuer Oberbürgermeister tritt im Herbst sein Amt an; die Stelle der Frauenbeauftragten ist seit einem Jahr neu besetzt; es sind neue, vor allen Dingen junge Frauen, in den Beirat gekommen und letztendlich muß sich das Themenspektrum aufgrund der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ändern.

Ein Zeitpunkt also, um kurz inne zu halten und eine Standortpositionierung vorzunehmen und für die Zukunft Ziele und Strategien zu formulieren.

 

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

« Vorherige Einträge