Praxisleitfaden “Partizipation” für den Nationalpark Schwarzwald entsteht.

von Dirk Kron | 15. August 2016

image001Ein partizipativ mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Nationalparks Schwarzwald erstellter Praxisleitfaden zum Thema Bürgerbeteiligung steht kurz vor der Fertigstellung.

Kurz sollte er sein,  konkret, gut gegliedert und in allgemeinverständlicher Sprache verfasst. Diese Kriterien  hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suedlicht mit auf den Weg gegeben, nachdem im November 2015 ein Praxisleitfaden Partizipation zum Thema eines ersten Workshops zu Kommunikation, Haltung und Selbstverständnis wurde. Konkrete  Hinweise sollte er enthalten und mit Praxis-Beispielen liefern, um das Thema Partizipation im Nationalpark verständlich und zu einem Entwicklungs- wie Haltungsthema der Organisation zu machen.

In einem zweiten Workshop wurde ein erster Entwurf vorgestellt und intensiv mit Beschäftigen aus verschiedenen Fachbereichen bearbeitet. Aus diesen Hinweisen und Anregungen entstand eine Version 2.0, die mit der Leitung des Nationalparks rückgekoppelt wurde. Diese erneute Überarbeitung war dann Tagesordnungspunkt im neu gegründeten Partizipationsaussschuss in dem mit Prof. Frank Brettscheider, Politologe an der Uni Stuttgart und den beiden Ethik-Experten Prof. Thomas Potthast und  Dr. Uta Eser aus Tübingen unabhängige Experten sitzen. Mit dessen Anreicherungen versehen, geht der finale Entwurf nun in eine letzte interne Abstimmungsrunde

Zum Hintergrund: Der Nationalpark Schwarzwald besteht seit nunmehr rund 2 Jahren. Während sich die Nationalparkverwaltung und die damit verbundenen Strukturen noch  im Aufbau befinden, wurden gleichzeitig in diesen ersten beiden Jahren bereits verschiedene Projekte und Planungen angestoßen und umgesetzt. Nach dem umfassenden Beteiligungs- und Diskussionsprozess im Vorfeld der Nationalparkausweisung ist es der Nationalparkverwaltung dabei ein besonderes Anliegen die Region und insbesondere auch die Bürgerschaft in der Region bei dieser Umsetzung des Nationalparks umfassend zu beteiligen. Aus diesem Grund wurde eine solche umfassende Partizipation auch im Nationalparkgesetz verankert (§6 NLP-Gesetz).

Der Partizipationsausschuss soll die Nationalparkverwaltung bei der Umsetzung dieser Beteiligungsaufgabe begleiten und beraten. Dirk Kron (suedlicht) ist beratendes Mitglied im Aussschuss. Er nimmt diese Aufgabe  im Rahmen seines Beratungsvertrages mit dem Nationalpark neben der regelmässigen Prozesscoaching wahr.

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Naturparkplan Südschwarzwald

von Dirk Kron | 30. Juli 2016

Logo NaturparkplanNun  ist der Prozess gestartet, der den Naturpark Südschwarzwald, einen der größten Naturparke der Republik, in die Zukunft führen soll. Unter Anwesenheit von Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk und eröffnet von Landrätin Marion Dammann fand die Kickoff Veranstaltung am 26. Juli 2016 im Kurhaus Schluchsee statt. Obwohl der Terminkalender die Veranstaltung wenige Tage vor die Sommerferien gelegt hatte waren über 200 Interessierte gekommen.

Sie wurden von Geschäftsführer Roland Schöttle und  Projektleiterin Christine Cammerer über die Mitgestaltungsmöglichkeiten bei der Erstellung des neuen 10jährigen Naturparkplans informiert. Das Schwarzwälder Kabarett “Bure zum Anlange” sorgte für thematisch zugespitze Beiträge und glänzende Unterhaltung. Im Strohballentalk  wurde deutlich, wofür der Naturpark heute schon steht und welche Herausforderungen vor ihm liegen. Zudem war ein Informations- und Dialogparcour aufgebaut worden, an dem Mitglieder des Vorstands des Naturpark e.V. als Dialogpartner zur Verfügung standen. Sie erläuterten den bereits vom erweiterten Vorstand in einer Klausur erarbeiteten Dialogentwurf zu strategischen Zielen für den Naturpark, die in den kommenden Monaten  in Gesprächen und Workshops vertieft werden.

 

kleinesLogoIm Frühjahr 2017 wird in Rahmen eines Bergfestes die Überarbeitung der Ausgangsfassung   vorgestellt bevor diese in eine online-Beteiligung gehen wird. Die Fertigstellung des Naturparkplans ist für die zweite Jahreshälfte 2017 vorgesehen. Die stellvertretende Projektleiterin ist Lena Hummel. Sie koordiniert den Prozess und entwickelt und moderiert gemeinsam mit Dirk Kron die anstehenden Workshops und Veranstaltungen. Zudem koordiniert suedlicht die Zusammenarbeit mit den Partnern bei diesen Auftrag: die Visulasität übernimmt design concepts GmbH, Furtwangen. Die fachlich-landschaftlichen Grundlagen ermittelt ö-konzept aus Freiburg. Das Büro erstellt auch die erforderliche Kartografie. Für den online-Prozess wie die Projektwebsite zeichnet Polidia GmbH in Berlin  verantwortlich.

 Mehr Informationenfinden sich auf der Projektwebsite, auf der auch Selbstportraits vom  mobilen Fotostudio, das auf den Naturparkmärkten für den umfassenden Beteiligungsprozess wirbt, zu sehen sind.

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Rahmenplan Tübingen Weststadt: Ein Stadtteil entwickelt seine Zukunft

von Dirk Kron | 10. Juli 2016

IMG_3193 IMG_3183„100 Köpfe aus der Weststadt“ denken mit. Erste Planungswerkstatt zur Zukunft der Weststadt hat am 1. / 2. Juli 2016 erfolgreich in der Gemeinschaftsschule West stattgefunden.

Die Zufriedenheit war groß, als die erste Planungswerkstatt zum Zukunftsplan Weststadt am Samstag, 2. Juli  zu Ende gegangen war. Pünktlich um 17 Uhr konnte Bürgermeister Cord Soehlke ein Resumée ziehen: Er bedankte sich bei allen Teilnehmenden aus der Weststadt für eineinhalb Tage gemeinsamer Arbeit, die von einem intensiven, inhaltlich spannenden, fairen Austausch geprägt war.

Hartmut Andres, von der BI Weststadt zeigte sich beeindruckt von der großen Präsenz der Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die offene Gesprächspartner gewesen seien und es ermöglicht hätten, auf Augenhöhe zu diskutieren. Ein solches gemeinsames Nachdenken über die Zukunft des Stadtteils habe man sich lange schon gewünscht.

Auch für Manfred Kontzi, Vertreter des Ortbeirates  war die Planungswerkstatt ein Beispiel für gelungene Partizipation. Er sei besonders erfreut über die gute Mischung an Personen, die sich beteiligt hätten. Familien, Neubürger, Alteingesessene, Gewerbetreibende und Arbeitnehmer. Gefehlt hätten lediglich die Jugend, die ein eigenes Format bekommen soll, sowie Bürgerinnen und Bürger mit Migrationsgeschichte.

Rund 100 Weststädter hatten sich am Freitag um 18 Uhr eingefunden, um an den zukünftigen Leitlinien für die Weststadt zu arbeiten. Am Samstagmorgen um 10 Uhr waren erneut rund 70 Interessierte  dabei, als es zunächst um den  Dichtedialog ging.

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Qualität in der KITA. Moderation einer Fachtagung im Konzerthaus Freiburg.

von Dirk Kron | 1. Juli 2016

Auf Einladung der Vereinigung Freiburger Sozialarbeit moderierte suedlicht in der Besetzung Dirk Kron und Bea Waltenberger eine Fachtagung zum Thema Qualität in der Kita. Namhafte Referenten aus Wissenschaft, Forschung, Administration und Politik ging es um die Frage, was Qualität ausmacht und ob wachsende Qualitätsansprüche mit dem Tempo des KITA-Ausbaus hinterher kommen.

Die Moderation setzte zum Brainstorming mit rund 250 Erzieherinnen und Erziehern das Format “Brainstormbox” ein. Die beschriftbare Box war gefüllt mit einer kreativen Arbeitsanleitung, mehrfarbigen Stiften und schoko-ummantelte Espressobohnen und half aktiv das Mittagsloch zu überwinden. Am Nachmittag spielten die Boxen im Rahmen der abschliessenden Podiumsdiskussion eine zentrale Rolle.

Für die Badische Zeitung (Ausgabe vom 14. Juni) fasste Marlene Resch die Tagung zusammen:

Fachkräftemangel, zu große Gruppen und zu wenig Zeit zur Vor- und Nachbereitung: Die Rahmenbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher sind problematisch. Wie kann da Qualität sichergestellt werden? Auf einer Fachtagung in Freiburg wird nach Antworten gesucht. Den ganzen Beitrag lesen »

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Perspektivplan Freiburg - es geht in Richtung Zielgerade.

von Dirk Kron | 10. Juni 2016

perspektivplan-freiburg-logo22Mit einer Doppelveranstaltung biegt der Perspektivplan Freiburg im Mai auf die Zielgerade ein. Im Workshop mit 50 Schlüsselpersonen werden die sieben Werkszeuge des Perspektivplans „getestet“. In der öffentlichen Veranstaltung wird der Perspektivplan vorgestellt und in Dialogboxen diskutiert.

Workshop mit Schlüsselpersonen war als Plausibilitäts-Parcour aufgebaut. In kleinen Gruppen konnten die Teilnehmenden die sieben Werkzeuge des Perspektivplans anhand von Testgebieten unter die Lupe nehmen. Sie wurden begleitet von jeweils einen Mitarbeitenden des Stadtplanungsamtes, der die Rolle als Scout inne hatte.

Das Testgebiet Südliches Landwasser wurde beim Werkzeug Atlas gestartet und ging dann zu den Entwicklungsbereichen und den Strategien, anschließend zu den Freiburger Dichten, den Gebietstypologien und endete zuletzt beim Raumbild. Abschließendes Fazit dieser Gruppe: es lässt sich mit allen Werkzeugen gut arbeiten. Schwierigkeiten bestehen noch mit dem Raumbild. Es werden teilweise Überschneidungen zwischen den Werkzeugen gesehen, aber nicht als störend wahrgenommen

Der Workshop brachte erneut wichtige Hinweise für die Planenden und zeigte auf , wo noch nachgebessert werden muss. Insgesamt wurde der Perspektivplan in der entstandenen Form als systematisches Werkzeug als hilfreicher empfunden als wenn er ein klassisches Kartenwerk geworden wäre.
Die fünfte öffentliche Veranstaltung fand am darauffolgenden Tag statt und informierte die interessierte Bürgerschaft über den Prozesstand. In einer dialogisch konzipierten Gesprächsform stellten die externen Planer die Werkszeuge des Perspektivplans allgemeinverständlich und sehr nachvollziehbar vor. In der Dialogphase fiel auf, dass in direkten Gesprächen eine meinst sehr positive Rückmeldungen gegeben wurden. Die schriftlichen Feedbackfelder nutzen vor allem kritische Stimmen um ihre Anmerkungen loszuwerden. Von zentraler Bedeutung war für die Bürger, dass Freiraumentwicklung bei der baulichen Entwicklung stets mitgedacht werde und auch soziale Fragen im Planungsfokus stehen sollten.

Auf der städtischen Projekt-Website ist eine beispielhafte Videogalerie zusammen gestellt.  Auch das  Video zur fünften öffentlichen Veranstaltung findet sich dort.

 

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Bürgerdialog mit Winfried Kretschmann in Staufen

von Dirk Kron | 25. Februar 2016

Kreisch und DirkFür ein volles Haus sorgte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 19. Februar beim Bürgerdialog in Staufen. Mehr als 600 Bürgerinnen und Bürger aus dem Münstertal und dem Markgräfler Land waren gekommen. Das Staufener Brass Kollektiv heizte musikalisch ein bevor das Gespräch mit Winfried Kretschmann beginnen konnte. Das Format: nach einem Kurzimpuls des Ministerpräsidenten stieg die Moderation in das 40 minütge Gespräch ein. Das Publikum hatte die Möglichkeit mit notierten Fragen das Gespräch mit zu steuern. Organisiert hatte den Bürgerdialog  Bärbl Mielich.

Die Badische Zeitung vom 20. Februar schrieb: „Das Publikum durfte seine Fragen auf vorbereiteten Zetteln notieren, die Moderator Kron im Anschluss an Kretschmanns Kurzvortrag zückt. “Stehen Sie für die Kanzlerkandidatur zur Verfügung?”, will ein Bürger wissen. Die Antwort ist knapp und kommt schnell: “Nein.” Und damit geht’s gleich zur nächsten Frage weiter. “Warum lassen Sie eine Verschlechterung der Bildungspolitik zu?” Man habe den Weg nicht so weitergehen können wie bisher, meint Kretschmann. Wichtig sei die individuelle Förderung der Schüler. Er setze auf moderate Reformen. “Wir wollen mit den Kindern nicht experimentieren.” Die nächste Frage betrifft die Abschaltung des Atomkraftwerks in Fessenheim. “Wir machen bei jeder Gelegenheit Druck in Frankreich.” Weiter geht’s mit der Rheintalbahn. “Das Bauen von Schienen ist Aufgabe des Bundes und der Bahn. Der Landeshaushalt ist dafür nicht gemacht”, sagt Kretschmann. Eine andere Frage dreht sich um Perspektiven für kleinbäuerliche Familienbetriebe. “Wir müssen die Vermarktung regionaler Produkte forcieren.” Landwirte bräuchten weitere Standbeine, wie den Tourismus.“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann war um keine Antwort verlegen, zeigte sich mal nachdenklich-philosophisch, dann wieder konkret und deutlich. Insbesondere bei strittigen Themen bezog er klar Stellung. Seine Art das Gegenüber wertschätzend anzuerkennen, aber durchaus auch zu widersprechen, wenn er anderer Auffassung ist, kam beim Publikum sichtbar an. Großer Beifall am Ende.

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Call for Projects der Stadtbauwelt

von Dirk Kron | 21. November 2015

suedlicht wurde von Partnern aus dem Projekt “Perspektivplan Freiburg” zur Mitwirkung zum Call for Projects der Stadtbauwelt  eingeladen.

Es geht hierbei um konkrete Beiträge zum  konstruktiven Umgang mit der Herausforderung einer hochdynamischen Zuwanderung auf kommunaler Ebene. Wir zitieren aus unserem Beitragstext, der die Rolle der Planungskommunikation in diesem Prozess beleuchtet:

“Eine komplexe Situation hinterlegt mit extremer Dynamik erfordert eine entsprechende Haltung und zirkuläre Prozesse, die dieser gerecht werden. Ohne dialogisches Prinzip kann dies nicht funktionieren. Transparenz, Klarheit und definierte Lernschleifen zwischen den  Akteuren der Stadtgesellschaft sind wesentliche Gelingensbedingungen. Wenn -wie in klassischen Einwanderungsländern- community building als integriertes Leitmotiv in Planungsprozess, Architekturgestaltung, Freiraumqualifizierung und Sozialraumentwicklung  dient, kann diese Aufgabe nicht nur gelingen sondern zu einem neuen Mehrwert für Stadt und Gesellschaft führen. Transformation ist ein Wesensmerkmal von Stadt. Ein Prozess, der permanent und in mehrfacher Gleichzeitigkeit stattfindet. Planungskommunikation hat dabei die Aufgabe Wandlung und Veränderung besprechbar zu machen. Und eine gemeinwohlorientierte Perspektive herauszufiltern. “

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nous sommes unis. Veranstaltungshinweis.

von Dirk Kron | 17. November 2015

nous sommes unis

Kurz nach den Anschlägen von Paris bekommt die Veranstaltung mit dem Titel “Jugend und Salafismus” am 24. November 2015 in Freiburg eine ganz besondere  Note. Es geht um Prävention und den Umgang mit einer “neuen” Herausforderung. Die Veranstaltung wurde  im Sommer vorbereitet von einer  Arbeitsgruppe bestehend aus Stadtverwaltung Freiburg,  Polizeipräsidium Freiburg,  Staatliches Schulamt Freiburg, Deutsches Rotes Kreuz Freiburg,  Informationszentrum 3. Welt,  SOS Kinderdörfer Schwarzwald sowie dem Regierungspräsidium Freiburg. suedlicht hat dabei prozessberatend mitgewirkt und wird die Moderation der Veranstaltung übernehmen.
Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Schirmherrschaft haben die Bildungsbürgermeisterin Gerda Stuchlik sowie Sozial- und Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach übernommen. Das Eröffnungsreferat hält Dr. Benno Köpfer. Die Veranstaltung, die in vier handlungsanleitenden Foren mündet, wird moderiert von Dirk Kron.

Den Flyer finden Sie hier.
Anmeldungen sind möglich unter Gerhard.Rueffer@stadt.freiburg.de

#nous sommes unis

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PT Tagung “Von der Einfalt zur Vielfalt”. Zu Gast bei Klaus Selle in Aachen

von Dirk Kron | 17. November 2015

Grüger und Selle

Stadtentwicklung ist ein Prozess, an dem viele Akteure beteiligt sind. Wer handlungsfähig werden will, muss zwischen diesen Akteuren Verbindungen herstellen und mit vielen kommunizieren. In der aktuellen Diskussion wird vor allem die Kommunikation mit den Öffentlichkeiten betrachtet. Wir möchten den Blick aber (wieder) weiten und das Spektrum aller Akteure in den Blick nehmen. Nur so lassen sich auch die kommunikativen Herausforderungen identifizieren, die wirklich über Erfolg oder Scheitern von Plänen und Projekten entscheiden. Mit der PT-Tagung 2015 wird daher gefragt, wie man in und zwischen der Vielfalt verschiedenster Akteure handlungsfähig wird. Und: Was daraus für die Kommunikation im Alltag der Stadtplanung und -entwicklung folgt (aus dem Einladungstext).

Bei der diesjährigen PT Tagung in Aachen war Christine Grüger als Berichterstatterin unterwegs und nahm an der abschließenden von Prof. Klaus Selle moderierten Schlussrunde teil. Was dann passierte war spannend. Nnach einem langen, intensiven Konferenztag kam gegen Ende, wenn die meisten Tagungen in den “Gähnmodus” überzugehen drohen, nochmal  Spannung auf. Eine 360 Grad – Reflektion mit den BerichterstatterInnen des Tages wurde zum Feuerwerk an  Erkenntnissen, Hinweisen Fragestellungen zum Mitnehmen. Charmant und zielsicher moderiert von Klaus Selle brachte die Runde das Wichtige auf den Punkt. Perfekt!

Mehr zur Tagung finden Sie auf der website der RWTH Aachen.

Von der Einfalt zur Vielfalt.
Zwischen und mit vielen Akteuren Stadtentwicklung gestalten.
Termin:05. November 2015 von 10.00 – 18:15 Uhr Ort:Technologiezentrum Aachen,

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Biberach sucht seine Zukunft

von Christine Grüger | 30. Oktober 2015

 

Wie soll sich Biberach an der Riss bis 2030 weiterentwickeln?

 

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(Photo: Gerd Mägerle)

Bereits 2005 hat die Stadt Biberach Leitlinien im eines Stadtentwicklungskonzept (Stek) erarbeitet. Diese standen nun auf dem Prüfstand. Prämiere dabei war, das die Bürger und Bürgerinnen im Rahmen einer „Bürgerwerkstatt“ die Möglichkeit erhielten, eigene Ideen zu formulieren und die Ziele zu überprüfen. Rund 60 Bürger machten am Freitag und Samstag davon Gebrauch.

Sei die Entwicklung des Stek 2005 eine Sache zwischen Stadtverwaltung und Gemeinderat gewesen, wolle man jetzt die Bürger stärker einbeziehen, sagte Oberbürgermeister Norbert Zeidler zur Eröffnung der Bürgerwerkstatt am Samstagmorgen. „Wir möchten von Ihnen wissen: Was gefällt Ihnen an Biberach und was nicht?“.

Das Stek habe die Aufgabe, die räumlich-funktionale Entwicklung der Stadt vor dem Hintergrund globaler, regionaler und lokaler Rahmenbedingungen und Trends zu beschreiben, so Baubürgermeister Christian Kuhlmann Daher sind im Konzept Zielformulierungen enthalten, aber noch keine konkreten Maßnahmen, wie diese Ziele erreicht werden können.

Mitarbeit aus den Einzelnen Fachämtern der Stadtverwaltung stellten die verschiedenen thematischen Leitpläne des STEK vor: von der Innenstadt, Versorgung und Handel, Wohnen, Bildung und Betreuung, Arbeiten und Gewerbe, Verkehr, Umwelt und Freiraum. “Biberach hat im Bundesvergleich einen stark überdurchschnittlich positive demographische wie auch wirtschaftliche Entwicklung”, sagte Baubürgermeister Christian Kuhlmann. Diesen Aspekten muß im STEK Rechnung getragen werden.

 

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