Begleitung eines Changemanagement Prozesses

von Lena Hummel | 28. September 2017

In den letzten 8 Monaten durfte suedlicht den Changemanagement-Prozess der Lokalen Agenda Trier begleiten. In drei Workshops mit den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle und dem ehrenamtlichen Vorstand arbeiten wir eine gemeinsame Vision heraus, formulierten Ziele und vereinbarten wichtige Umsetzungsschritte. Die Auszeiten vom „Alltags-Trubel“, die durch die ganztägigen Workshops möglich wurden, waren zentrale Grundlage für einen intensiven Verständigungsprozess. Mit elementen des graphic facilitation – zu Deutsch der bildhaften Visualisierung von Inhalten – konnten alle Beteiligten die einzelnen Schritte transparent verfolgen und einfacher in Erinnerung behalten.

Mein Dank gilt den Teilnehmenden für das Vertrauen und die konstruktive Arbeit. Dem Verein wünsche ich für die weiteren Schritte im Changemanagement Prozess gutes Gelingen!

September 2017, Lena Hummel

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Einblicke in unsere Arbeit

von Lena Hummel | 28. September 2017

Nach einer ruhigen Sommerpause sind wir „suedlichter“ wieder rege in Projekten eingebunden: von mediativen Verfahren im Bereich der Schulentwicklung in Freiburg, über klassische Öffentlichkeitsbeteiligung zu Stadtentwicklungsfragen in Heidelberg, bis hin zu Konferenzmoderationen und fachlichen Beratungen. Da müssen wir schon mal die Köpfe zusammen stecken:

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Zur Bedeutung von Räumen für gute Dialoge

von Lena Hummel | 24. September 2017

In der Konzeption und Vorbereitung von partizipativen bzw. dialogischen Veranstaltungen, gibt es viele kleine Dinge zu beachten. Es sind Stellschrauben, die wesentlich zur Athmosphäre beitragen. Dazu gehört auch die Wahl und Gestaltung der Räumlichkeiten. Zwei Projekte waren dafür in den letzten Wochen beispielhaft, so unterschiedlich sie auch sind:

* ein großzügiger, klar geordneter, wenig verspielter Raum in Kehl machte das freie Format des Open Space möglich. Im September fand dort der dritte grenzüberschreitende Dialog zum Zusammenleben am Oberrhein statt, die das Staatsminiserum veranstaltet und wir moderativ begleiten.

* ein „angeeigneter Raum“: Das Bergfest des Naturparks war athmosphärisch davon geprägt, dass die gastgebenden und für den Naturpark wichtigen Akteure sichtbar waren. So kam der heimische Blumenschmuck von den engagierten Akteuren aus der Region, die Marke Naturpark war sichtbar im Raum, die Präsentation mit Bildern aus der Region und farblich abgestimmt…

 

 

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auf der Zielgeraden zum Naturpark-Plan Südschwarzwald

von Lena Hummel | 15. August 2017

Seit über einem Jahr begleitet uns das Projekt „Naturpark Plan 2025“. Wir, das sind Dirk Kron und Lena Hummel, arbeiten eng mit der Geschäftsstelle des Naturpark Südschwarzwald e. V.. zusammen und nehmen dabei verschiedene Rollen ein. Wir begleiten den Prozess…

Der Naturpark-Plan 2025 ist nun in einem ersten Gesamt-Entwurf „getextet“ und wird dem Gesamtvorstand Mitte September präsentiert und zur Diskussion gestellt: Wir sind also auf der Zielgeraden!

Der Beschluss ist für November 2017 terminiert.

 

Weitere Informationen: www.unser-naturpark.de

 

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Öffentlichkeitsbeteiligung zum Rahmenplan

von Lena Hummel | 15. August 2017

Im September 2017 findet die Abschlussveranstaltung zum Rahmenplan „Karlsruhe Nordwest“ statt. Das suedlicht Team mit Dr. Christine Grüger und Lena Hummel hat das Projekt seit einem Jahr begleitet und zwei öffentliche Veranstaltungen konzipiert und moderiert. In enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem begleitenden Planungsbüro MESS wurde in den Beteiligungsveranstaltungen zu 4 Themen gearbeitet:

  1. Weiterentwicklung Wohnraumangebot mit den Lupenbereichen „Areal Nancystraße“ und „mehr Wohnen“
  2. Optimierung Erschließungssystem
  3. Stärkung Nahversorgung und Soziale Infrastruktur mit den Lupenbereichen „attraktive Mitte“ und „Reaktivierung Heinrich-Köhler-Platz“
  4. Qualifizierung Freiraumsystem mit dem Lupenbereich nachbarschaftliches „grünes Rückgrat“

Einblicke zu den inhaltlichen Ergebnissen erhalten Sie in der Dokumentation (pdf), die durch suedlicht erstellt wurde.

Grafik: Luftbild des Plan-Gebietes.

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Grenzüberschreitende Dialoge mit Staatsrätin Erler

von Lena Hummel | 19. Mai 2017

Was bewegt die Menschen am Oberrhein? Wie wollen die Menschen heute und morgen grenzüberschreitenden zusammenleben? Und welche Impulse soll die Landesregierung in die geplante „Frankreich-Strategie“ aufnehmen?

Zu diesen Fragen hat die Landesregierung Baden-Württemberg Bürger/innen in drei Städten per Zufall ausgesucht und für einen halbtägigen „Open-Space“ zum gemeinsamen Austausch eingeladen. Die erste Veranstaltung Anfang Mai fand in Breisach statt, an der rund Bürger/innen teilnahmen. Es gab rege Diskussionen, die von gemeinsamer Bewerbung von Veranstaltungen, über rechtliche Fragen der Pflege(versicherung) bis hin zu Forderungen einer besseren ÖPNV-Anbindung von Freiburg und Colmar reichten. Die Stimmung war lebending, engagiert und konstruktiv kritisch. In der Schlussrunde fasste ein Teilnehmer treffend zusammen: „wir sind heute einen kleinen Schritt gemeinsam gegangen. Dafür bin ich dankbar. Nun kommt es aber darauf an, den Prozess weiterzuführen“.

Am 20.05. und 01.07.2017 folgen zwei weitere Dialoge, die ebenfalls von Lena Hummel (suedlicht) moderiert werden.

Infotalk mit Bärbel Schäfer (Regierungspräsidentin Freiburg), Gisela Erler (Stattsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteilugung), moderiert durch Lena Hummel (suedlicht)

Themenvorstellung beim Open Space

© alle Bilder: Staatsministerium BW, Fotograf: Michael Spiegelhalter

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auf ein friedliches Jahr 2017

von Lena Hummel | 23. Januar 2017

Für 2017 erwartet uns wieder ein breites Spektrum an Themen. So sind wir derzeit u.a. in folgende Projekte eingebunden:

>>> Öffentlichkeitsbeteiligung zu Rahmenplänen in Tübingen, Bietigheim-Bissingen, Karlsruhe Nordwest und direkt vor der Haustüre im Stühlinger (Freiburg)

>>> Beteiligungsprozess zur Landesgartenschau in Darmstadt

>>> Weiterführung des Beteiligungsprozesses zum Naturpark-Plan 2025 im Südschwarzwald

>>> Weiterführung der Moderation zu Bildungs-Fachtagungen (Bildungskonferenz, infans Kongress…)

>>> Organisationsentwicklungsprozesse in Köln und Trier

>>> Moderations-Ausbildung vom vhw

Wir freuen uns auf weiterhin gute Kooperationen mit unseren Partnern, qualitätsvolle Dialoge mit der Bürgerschaft und nachhaltige Projektumsetzungen.

Es grüßt das suedlicht Team von unserem Weihnachtsbrunch – mitsamt Gondelfahrt im Dezember 2016:

Angela Lüchtrath, Sara Mulatu, Lena Hummel, Chrstine Grüger, Dirk Kron

Angela Lüchtrath, Sara Mulatu, Lena Hummel, Chrstine Grüger, Dirk Kron

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Praxisleitfaden „Partizipation“ für den Nationalpark Schwarzwald entsteht.

von Dirk Kron | 15. August 2016

image001Ein partizipativ mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Nationalparks Schwarzwald erstellter Praxisleitfaden zum Thema Bürgerbeteiligung steht kurz vor der Fertigstellung.

Kurz sollte er sein,  konkret, gut gegliedert und in allgemeinverständlicher Sprache verfasst. Diese Kriterien  hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suedlicht mit auf den Weg gegeben, nachdem im November 2015 ein Praxisleitfaden Partizipation zum Thema eines ersten Workshops zu Kommunikation, Haltung und Selbstverständnis wurde. Konkrete  Hinweise sollte er enthalten und mit Praxis-Beispielen liefern, um das Thema Partizipation im Nationalpark verständlich und zu einem Entwicklungs- wie Haltungsthema der Organisation zu machen.

In einem zweiten Workshop wurde ein erster Entwurf vorgestellt und intensiv mit Beschäftigen aus verschiedenen Fachbereichen bearbeitet. Aus diesen Hinweisen und Anregungen entstand eine Version 2.0, die mit der Leitung des Nationalparks rückgekoppelt wurde. Diese erneute Überarbeitung war dann Tagesordnungspunkt im neu gegründeten Partizipationsaussschuss in dem mit Prof. Frank Brettscheider, Politologe an der Uni Stuttgart und den beiden Ethik-Experten Prof. Thomas Potthast und  Dr. Uta Eser aus Tübingen unabhängige Experten sitzen. Mit dessen Anreicherungen versehen, geht der finale Entwurf nun in eine letzte interne Abstimmungsrunde

Zum Hintergrund: Der Nationalpark Schwarzwald besteht seit nunmehr rund 2 Jahren. Während sich die Nationalparkverwaltung und die damit verbundenen Strukturen noch  im Aufbau befinden, wurden gleichzeitig in diesen ersten beiden Jahren bereits verschiedene Projekte und Planungen angestoßen und umgesetzt. Nach dem umfassenden Beteiligungs- und Diskussionsprozess im Vorfeld der Nationalparkausweisung ist es der Nationalparkverwaltung dabei ein besonderes Anliegen die Region und insbesondere auch die Bürgerschaft in der Region bei dieser Umsetzung des Nationalparks umfassend zu beteiligen. Aus diesem Grund wurde eine solche umfassende Partizipation auch im Nationalparkgesetz verankert (§6 NLP-Gesetz).

Der Partizipationsausschuss soll die Nationalparkverwaltung bei der Umsetzung dieser Beteiligungsaufgabe begleiten und beraten. Dirk Kron (suedlicht) ist beratendes Mitglied im Aussschuss. Er nimmt diese Aufgabe  im Rahmen seines Beratungsvertrages mit dem Nationalpark neben der regelmässigen Prozesscoaching wahr.

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Naturparkplan Südschwarzwald

von Dirk Kron | 30. Juli 2016

Logo NaturparkplanNun  ist der Prozess gestartet, der den Naturpark Südschwarzwald, einen der größten Naturparke der Republik, in die Zukunft führen soll. Unter Anwesenheit von Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk und eröffnet von Landrätin Marion Dammann fand die Kickoff Veranstaltung am 26. Juli 2016 im Kurhaus Schluchsee statt. Obwohl der Terminkalender die Veranstaltung wenige Tage vor die Sommerferien gelegt hatte waren über 200 Interessierte gekommen.

Sie wurden von Geschäftsführer Roland Schöttle und  Projektleiterin Christine Cammerer über die Mitgestaltungsmöglichkeiten bei der Erstellung des neuen 10jährigen Naturparkplans informiert. Das Schwarzwälder Kabarett „Bure zum Anlange“ sorgte für thematisch zugespitze Beiträge und glänzende Unterhaltung. Im Strohballentalk  wurde deutlich, wofür der Naturpark heute schon steht und welche Herausforderungen vor ihm liegen. Zudem war ein Informations- und Dialogparcour aufgebaut worden, an dem Mitglieder des Vorstands des Naturpark e.V. als Dialogpartner zur Verfügung standen. Sie erläuterten den bereits vom erweiterten Vorstand in einer Klausur erarbeiteten Dialogentwurf zu strategischen Zielen für den Naturpark, die in den kommenden Monaten  in Gesprächen und Workshops vertieft werden.

 

kleinesLogoIm Frühjahr 2017 wird in Rahmen eines Bergfestes die Überarbeitung der Ausgangsfassung   vorgestellt bevor diese in eine online-Beteiligung gehen wird. Die Fertigstellung des Naturparkplans ist für die zweite Jahreshälfte 2017 vorgesehen. Die stellvertretende Projektleiterin ist Lena Hummel. Sie koordiniert den Prozess und entwickelt und moderiert gemeinsam mit Dirk Kron die anstehenden Workshops und Veranstaltungen. Zudem koordiniert suedlicht die Zusammenarbeit mit den Partnern bei diesen Auftrag: die Visulasität übernimmt design concepts GmbH, Furtwangen. Die fachlich-landschaftlichen Grundlagen ermittelt ö-konzept aus Freiburg. Das Büro erstellt auch die erforderliche Kartografie. Für den online-Prozess wie die Projektwebsite zeichnet Polidia GmbH in Berlin  verantwortlich.

 Mehr Informationenfinden sich auf der Projektwebsite, auf der auch Selbstportraits vom  mobilen Fotostudio, das auf den Naturparkmärkten für den umfassenden Beteiligungsprozess wirbt, zu sehen sind.

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Rahmenplan Tübingen Weststadt: Ein Stadtteil entwickelt seine Zukunft

von Dirk Kron | 10. Juli 2016

IMG_3193 IMG_3183„100 Köpfe aus der Weststadt“ denken mit. Erste Planungswerkstatt zur Zukunft der Weststadt hat am 1. / 2. Juli 2016 erfolgreich in der Gemeinschaftsschule West stattgefunden.

Die Zufriedenheit war groß, als die erste Planungswerkstatt zum Zukunftsplan Weststadt am Samstag, 2. Juli  zu Ende gegangen war. Pünktlich um 17 Uhr konnte Bürgermeister Cord Soehlke ein Resumée ziehen: Er bedankte sich bei allen Teilnehmenden aus der Weststadt für eineinhalb Tage gemeinsamer Arbeit, die von einem intensiven, inhaltlich spannenden, fairen Austausch geprägt war.

Hartmut Andres, von der BI Weststadt zeigte sich beeindruckt von der großen Präsenz der Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die offene Gesprächspartner gewesen seien und es ermöglicht hätten, auf Augenhöhe zu diskutieren. Ein solches gemeinsames Nachdenken über die Zukunft des Stadtteils habe man sich lange schon gewünscht.

Auch für Manfred Kontzi, Vertreter des Ortbeirates  war die Planungswerkstatt ein Beispiel für gelungene Partizipation. Er sei besonders erfreut über die gute Mischung an Personen, die sich beteiligt hätten. Familien, Neubürger, Alteingesessene, Gewerbetreibende und Arbeitnehmer. Gefehlt hätten lediglich die Jugend, die ein eigenes Format bekommen soll, sowie Bürgerinnen und Bürger mit Migrationsgeschichte.

Rund 100 Weststädter hatten sich am Freitag um 18 Uhr eingefunden, um an den zukünftigen Leitlinien für die Weststadt zu arbeiten. Am Samstagmorgen um 10 Uhr waren erneut rund 70 Interessierte  dabei, als es zunächst um den  Dichtedialog ging.

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